Du hast nicht genug Energie für alle Kämpfe

Das lohnt sich oft nicht

Jeder kleine Konflikt im Alltag kostet Energie. Deine Energie, wenn Du Dich darauf einlässt. Es ist nicht bloß eine Zeitfrage, ob es sich lohnt, für die eigene Meinung einzutreten, für etwas zu kämpfen.

Teil Dir Deine Kraft gut ein

Du hast einfach nicht die Kraft, Dich auf jeden Alltagskonflikt einzulassen. Wenn Du Ziele hast und Dein Leben genießen möchtest, musst Du Dir Deine Kraft einteilen und darfst sie nicht für Unwichtiges verschwenden. Das alleine ist Grund genug, Dir Deine Kämpfe im Leben bewusst auszusuchen.

Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass viele Menschen einen Streit von der sachlichen Ebene auf die persönliche Ebene runterziehen, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Selbst wenn Du Dich nicht darauf einlässt, sondern weiterhin sachlich bleibst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du Deine Energie verschwendest. Denn wenn der andere nicht zurück auf die Sach-Ebene wechselt, redet Ihr sowieso aneinander vorbei.

Wenn das passiert, kannst Du versuchen, das Problem auf dieser Ebene zu lösen. Wenn jemand Dein Handeln, Deine Vorschläge, Deine Ideen usw. kritisiert, ist die Ursache dafür sehr oft von Anfang an auf der emotionalen Ebene zu finden – auch wenn das dem anderen gar nicht bewusst sein mag.

Wenn sich die Chance bietet, den emotionalen Konflikt irgendwie zu lösen, nutze sie. Das ist besser, als einen Streit zu gewinnen, weil es nachhaltiger ist. Denn liegen die Probleme auf der emotionalen Ebene, wird sich der Konflikt bei nächster Gelegenheit fortsetzen – ganz egal, um welches Thema es dann geht. Außerdem ist es sehr gut für Deinen Seelenfrieden.

Über Oliver Springer 484 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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