Schlechter Tag oder schlechte 10 Minuten?

Meistens ist es Deine Entscheidung

Du hast jeden Tag einige Möglichkeiten Dich zu ärgern oder enttäuscht zu sein. Es liegt an Dir, ob daraus zehn schlechte Minuten oder ein schlechter Tag wird.

Meistens liegt es an Dir

Das ist viel wichtiger, als Dich gar nicht erst auf Ärger und andere negative Gedanken einzulassen. Wenn Du Ärger von vornherein vermeiden kannst, kann das zwar helfen. Doch das im klappt oft gar nicht so gut bzw. lohnt sich dann gar nicht: Anstatt mentale Kraft aufzuwenden, um den Ärger abzuwehren, kann es besser sein, den Ärger bzw. andere negative Gefühle kurz zuzulassen … und dann loszulassen. Dann ist er vielleicht schon nach einer Minute nicht mehr wichtig.

Dauert es fünf oder zehn Minuten, ist das ebenso in Ordnung. Auf den ganzen Tag bezogen fällt diese kurze Zeitspanne kaum ins Gewicht. Entscheidend ist, dass aus zehn schlechten Minuten kein schlechter Tag wird, die negativen Gefühle also nicht anhalten.

Das gelingt umso eher, je weniger Energie Du dafür einsetzt. Hältst Du an diesen negativen Gefühlen fest, fehlt Dir diese Energie an anderer Stelle. Das gilt vor allem dann, wenn Du am Geschehenen nichts ändern kannst.

Anders sieht es aus, wenn Du doch etwas unternehmen kannst. In der passenden Dosierung kann Dein Ärger die nötige Motivation liefern, selbst für eine Veränderung zu sorgen. Das bedeutet nicht, dass Du diese negativen Gefühle auf einem besonders niedrigen Level halten musst.

Vielmehr kommt es darauf an, klar denken und rational handeln zu können, um vernünftige Entscheidungen zu treffen. Solange das gut funktioniert und Du Dich nicht von Deinen Gefühlen beherrschen lässt, kannst Du beides in Balance bringen: genug Unzufriedenheit, um entschlossen zu handeln und das gute Gefühl, durch Dein Handeln die Situation zu verbessern.

Über Oliver Springer 469 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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