Starte nicht mit schlechten Nachrichten in den Tag

Beginn Deinen Tag mit positiven Gedanken

Wenn aktuelle Nachrichten das Erste sind, was Du morgens hörst, beginnst Du den Tag mit negativen Ereignissen, denn schlechte Nachrichten überwiegen meistens. Ein Mix aus Meldungen zu Brückeneinstürzen und Busunfällen, Flugzeugunglücken, Korruption, Überfällen, Hassverbrechen und Terroranschlägen ist nicht dazu geeignet, auf einen produktiven und glücklichen Tag vorzubereiten. Wenn man hört, was draußen in der Welt wieder alles Furchtbares passiert ist, möchte man doch eher im Bett bleiben und sich die Decke über den Kopf ziehen.

Erstmal auf positive Dinge fokussieren

Ob die bei Nachrichten allgemein übliche Fokussierung auf Negatives nicht generell ein falscher Ansatz ist, um über die Welt zu berichten, lohnt sich zwar zu hinterfragen. Immerhin könnte der Blick auf die Welt dadurch deutlich verfälscht werden. Da sich kurzfristig allerdings wenig daran ändern wird, wie Nachrichtenthemen zusammengestellt werden, solltest Du Dich morgens bewusst zuerst mit positiven Dingen beschäftigen, die Dich für den Tag motivieren und Dir zusätzliche Kraft geben.

Morgens als Einstieg in den Tag zu meditieren wäre zwar ideal, aber erstens fehlt möglicherweise noch die Motivation und zweitens besteht die Gefahr, gleich wieder einzuschlafen. Viele von uns brauchen morgens eine gewisse Zeit, um in Schwung zu kommen.

Auf einen Kalender mit motivierenden Sprüchen oder inspirierenden Zitaten zu schauen, ist auf jeden Fall leichter, als mit einer Meditationsübung zu beginnen.

Aber die könnte ja etwas später folgen. Sei dabei nicht zu ehrgeizig, sondern such Dir etwas aus, was Du auch nach einer Nacht mit viel zu wenig Schlaf problemlos absolvieren kannst. Zum Beispiel jeden Morgen nach dem Aufstehen ungestört alleine einen Tee zu trinken und Dich darauf zu fokussieren, wofür Du aktuell dankbar bist.

Wenn Du Dich nach dem Aufstehen von negativen Nachrichten abschirmen möchtest, musst Du nicht auf Deinen Radiowecker verzichten. Mit dem richtigen Timing ist das Aufwachen mit einem Radioprogramm gar kein Problem: Wenn Du bisher um Punkt sieben Uhr startest, reicht höchstwahrscheinlich auch 07:05 Uhr als Weckzeit. Anstatt mit Nachrichten beginnt Dein Tag dann mit Musik.

Damit das klar ist: Mein Rat lautet ausdrücklich nicht, auf Nachrichten zu verzichten. Aber lass sie nicht zu früh am Morgen in Deinen Kopf. Wenn Du Deinen Tag mit positiven Gedanken beginnst, verträgst Du schlechte Nachrichten später viel besser.

Über Oliver Springer 484 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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