Was kaputt ist, kann weg

... oder bring es in Ordnung

Die meisten Menschen trennen sich ungern von Dingen, auch wenn so gut wie sicher ist, dass sie keine Verwendung mehr dafür haben – weder heute noch in ferner Zukunft. Oft trifft das sogar auf Dinge zu, die kaputt sind oder zumindest nicht mehr richtig funktionieren bzw. im Fall technischer Geräte völlig veraltet sind.

Defekte Dinge belasten Dich

Schon die Masse an Gegenständen, die wir im Laufe der Zeit ansammeln, kann dafür sorgen, dass sie für uns zur Belastung werden. Was nicht mehr in Ordnung ist, stellt fast immer eine Last dar.

Mein Rat lautet deshalb: Entsorge es lieber früher als später – außer, es lohnt sich eine Reparatur, dann kümmere Dich darum! Aber Vorsicht: Nur weil etwas repariert werden kann, bedeutet das nicht, dass sich eine Reparatur lohnt. Das gilt erst recht, wenn Du in erster Linie Zeit investieren musst, denn Deine Lebenszeit ist viel wertvoller als Geld.

Wenn etwas trotzdem zu schade zum Wegwerfen ist, gib es jemand anderes. Alte Sachen sinnvoll loszuwerden ist dank des Internets nicht mehr schwierig.

Wenn es nichts bzw. nur wenig kostet, gibt es meistens jemanden, der es gerne haben möchte. Defekte technische Geräte beispielsweise sind für Bastler interessant. Bei einem Totalschaden lassen sich einzelne Teile immerhin zum Reparieren eines anderen Geräts verwenden. Mach mit dem, was Dich bloß noch belastet, anderen eine Freude!

Übrigens: Ein Grund, warum wir Dinge nicht reparieren lassen, ist, dass wir sowieso lieber etwas Neues haben wollen. Wahrscheinlich hast auch Du Dich schon mal gefreut, wenn etwas kaputt gegangen war, weil Du endlich eine Rechtfertigung dafür hattest, Dir eine neuere, bessere, schönere Version zu kaufen.

Sofern Du es Dir leisten kannst, muss Du nicht erst auf einen Defekt warten. Finde jemanden, der die alte Sache braucht und überlass sie ihm für einen guten Preis. Oder schenk sie ihm! Mit dieser guten Tat im Rücken kannst Du erst recht guten Gewissens etwas Neues kaufen.

Über Oliver Springer 445 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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