Aufräumen mit Gefühl

Der Kampf gegen das Chaos muss nicht unangenehm sein

Da müsste ich wirklich mal wieder aufräumen! Die meisten von uns haben Ecken, Schubladen oder andere Plätze wie Keller, Dachboden oder Garage, wo bereits seit Langem Unordnung herrscht.

Je länger wir mit dem Aufräumen warten, desto unangenehmer wirkt unsere Vorstellung davon. Ein Grund mehr, es erstmal sein zu lassen und das Chaos weiter wachsen zu lassen. Das kann zwar lange Zeit funktionieren, aber bei vielen von uns sorgt das Chaos an diesen Plätzen immer wieder für ein schlechtes Gewissen. Das geht auf Kosten der Lebensqualität, vielleicht jeden Tag nur ein bisschen, aber doch jeden Tag!

Sei beim Aufräumen mit dem Herzen dabei

Wenn die Unordnung ein gewisses Ausmaß erreicht hat, helfen uns kluge Ratschläge in der Art von „es gar nicht erst soweit kommen zu lassen“ nicht mehr weiter.

Mein Rat lautet: Sei zuerst einmal mit dem Herzen dabei und suche in der Unordnung die Dinge heraus, die Dir wirklich etwas bedeuten. Dafür einen besseren Platz zu finden ist meist relativ leicht. Und es fühlt sich auch noch nicht nach einer anstrengenden, langwierigen Aufräumaktion an.

Nimm Dir Zeit dafür und mach Dir klar, warum diese Dinge für Dich wichtig sind!

Vorteil Nummer 1: Du fängst auf diese Weise mit dem Aufräumen an, ohne Dich für den Hauptteil motivieren bzw. selbst dazu zwingen zu müssen. Überhaupt zu beginnen, den ersten Schritt zu machen ist oft schon bei Tätigkeiten schwierig, die wir mögen bzw. die zumindest nicht unangenehm sind. Umso schwerer fällt uns das bei unangenehmen Tätigkeiten, die wir bereits eine Weile vor uns herschieben.

Vorteil Nummer 2: Für die nächste Phase hast Du bessere Voraussetzungen geschaffen. Wenn Deine „Lieblingssachen“ nicht mehr Teil der Unordnung sind, stehen sie Dir bei der eigentlichen Aufräumaktion nicht im Weg – vor allem nicht emotional. Dadurch kannst Du innerlich auf den Wegwerf-Modus umschalten.

Vor allem für die zweite Phase hilft es sehr, jemanden zur Unterstützung dabei zu haben, der Dich ein wenig antreibt und der zu den herumliegenden Sachen keinerlei emotionale Bindung hat. Im Gegenzug hilfst Du ihm bei der Beseitigung seiner Unordnung, denn wie eingangs gesagt: Fast jeder von uns hat Plätze, an denen das Chaos regiert.

Über Oliver Springer 445 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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