Aufschreiben statt merken

Notizen machen zur Gewohnheit machen

Ach, das merk ich mir schon. Oder ein vorwurfsvolles „Das musst Du Dir doch nicht aufschreiben!“ hab ich schon sehr oft gehört. Doch aufschreiben, was wichtig ist – das ist sinnvoll.

Schreib es auf und entlaste Deinen Kopf!

Passwörter, Ideen, Einkaufslisten, Gesprächsnotizen, Termine aller Art … es gibt so vieles, was sich aufzuschreiben lohnt. Was uns heute noch sehr präsent ist, kann bereits morgen im Nebel des Vergessens verschwinden. Wenn es dann doch wichtig ist, kostet es oft viel Zeit, sich wieder alles zusammenzureimen. Oder wie oft hast Du schon auf jemanden gewartet, der einen vereinbarten Anruf oder einen fest verabredeten Termin vergessen hatte?

Dabei lässt sich das so leicht vermeiden, heute sehr viel bequemer als früher. Denn Termine, Notizen und alles, was sonst nicht vergessen werden soll, lassen sich elektronisch besonders einfach im Blick behalten. Zum Beispiel durch Erinnerungsfunktionen.

Außerdem müssen wir es nicht einmal mehr selbst aufschreiben. Ein Großteil lässt sich dank digitaler, KI-gestützter Assistenten per Sprache regeln.

Wenn Du Notizen in der Cloud ablegst, hast Du sie auf allen Deinen Geräten stets aktuell zur Hand – ob am PC, auf dem Notebook, Tablet, Smartphone oder der Smartwatch.

Nicht zuletzt bieten spezielle Notiz-Apps zusätzliche Funktionen, die Notizen auf Papier nicht haben wie etwa das Anhängen von Fotos oder Audiodateien. Sehr nützlich sind zudem Suchfunktionen, die es beim Aufschreiben auf Papier ebenfalls nicht gibt. Oder denk nur an die Möglichkeit, Notizbücher mit anderen zu teilen!

Übrigens: Aufzuschreiben, was aus irgendeinem Grund wichtig ist, sollte meiner Meinung nach nur der Anfang sein. Wenn etwas nicht wichtig ist, Du es aber trotzdem noch gebrauchen könntest, solltest Du es erst recht notieren. Denn erstens vergisst Du Unwichtiges besonders schnell. Und zweitens möchtest Du Dein Gedächtnis nicht mit unwichtigem Kram belasten. Also schreib’s lieber auf!

Über Oliver Springer 444 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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