Arbeitsplatz aufräumen als Ritual

Erst aufräumen, dann Computer einschalten

Gehört hast Du es wahrscheinlich unzählige Male in Deinem Leben, zumindest in Deiner Jugend: Räum doch mal Deinen Schreibtisch auf! Bei dem Chaos kannst Du Dich doch gar nicht konzentrieren.

Wir wollten das früher nicht von den Eltern hören und als Erwachsene haben wir keine Lust, uns das von Kollegen oder Vorgesetzten anzuhören. Aber es stimmt: Ein aufgeräumter Arbeitsplatz macht Dich produktiver.

Vom täglichen Aufräumen am Arbeitsplatz profitierst Du doppelt

Das muss nicht bedeuten, dass Du sämtliche Dinge entfernst, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Eine Pflanze, ein Foto von Deinem Haustier oder ein Kaffeebecher mit Spruch können einen wertvollen Beitrag dabei leisten, dass Du bei der Arbeit entspannt bleibst und Dich wohlfühlst.

Bewusst aufgestellte, liebevoll gepflegte Deko wird Dich nicht von der Arbeit abhalten – wohl aber die ganzen Dinge, die sich einfach so ansammeln … einige unbeabsichtigt, andere weil Du sie nicht vergessen willst und Dich bald darum kümmern musst. Schlecht für Deine Konzentration und Arbeitsmoral sind vor allem solche Sachen, die mit unangenehmen Pflichten verbunden sind.

Außerdem wird es irgendwann unübersichtlich und herumliegende Sachen sind bei aktuellen Aufgaben im Weg.

Ich weiß: Es gibt Dinge, die haben keinen festen Platz, aber auf den Schreibtisch gehören die ganz sicher nicht! Richte stattdessen eine Schublade ein, in die Du all das Zeug legst, das Du nicht ordentlich wegsortieren kannst! Falls Du einen Namen dafür suchst: Nenn es doch Dein kontrolliertes Chaos!

Damit Du immer einen aufgeräumten und sogar sauberen Arbeitsbereich hast, führe ein neues Ritual ein: Bevor Du Dich morgens an den Schreibtisch setzt, mach ihn sauber. Vor der Arbeit zwei Minuten zu putzen hat nicht nur eine praktische Seite. Wenn es Dein festes Ritual wird, hilft es Dir, mental in den Arbeitsmodus umzuschalten.

Über Oliver Springer 441 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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