Nicht immer sofort reagieren

Arbeiten im eigenen Rhythmus macht Dich produktiver

Unser Arbeitsalltag, aber nicht nur der, ist heute von zahllosen Unterbrechungen geprägt. Kollegen, die unangemeldet vor dem Schreibtisch auftauchen, und störende Anrufe gibt es schon lange. Zusätzlich reißen uns heutzutage E-Mails, Kurznachrichten von Messengern und App-Benachrichtigungen aus unserer jeweiligen Tätigkeit heraus.

Du musst nicht immer sofort auf andere reagieren

Bei den Apps ist die Lösung leicht: bis auf die allerwichtigsten Benachrichtigen alle deaktivieren! Bei Kollegen ist das nicht so einfach. Aber es lohnt sich.

Je mehr Kontrolle Du darüber hast, wie Du Dir Deinen Tag einteilst und wann Du Dich um bestimmte Aufgaben oder Anliegen Deiner Kollegen kümmerst, desto produktiver und entspannter wirst Du arbeiten.

Deshalb solltest Du vermeiden, immer sofort auf andere zu reagieren. Abgesehen von Notfällen gilt: Schreib bei Messenger-Nachrichten nicht sofort zurück und beantworte E-Mails nur zwei bis dreimal am Tag zu festen Zeiten. Anrufe musst Du nicht immer annehmen. Anstatt Deine aktuelle Tätigkeit zu unterbrechen, kannst Du den Anrufbeantworter oder die Mailbox rangehen lassen.

Wenn häufige Kommunikation in Deinem Job wichtig ist, sprich mit Deinen Kollegen Zeiten ab, in denen Du bzw. alle im Team möglichst ungestört arbeiten können. Davon haben alle etwas.

Allgemein ist es eine gute Idee, andere wissen zu lassen, zu welchen Zeiten Du lieber Deine Ruhe hast und was andererseits sozusagen Deine bevorzugten Sprechzeiten sind.

Frag am besten zuerst die anderen nach ihren Wünschen. Und notiere Dir ihre Zeiten. Die meisten werden sich darüber freuen, dass endlich mal jemand nach ihren Wünschen fragt. Und sie in Ruhe arbeiten lässt.

Über Oliver Springer 432 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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