Wegwerfen auf Probe … So trennst Du Dich leichter von alten Sachen

Es ist leichter, etwas nur fast wegzuwerfen

Fällt es Dir schwer, Dich von alten Sachen zu trennen und Dinge wegzuwerfen, selbst wenn Du sie wohl nie wieder benutzen wirst? Das geht vielen Menschen so.

Notizen, alte Zeitschriften, T-Shirts, die inzwischen drei Nummern zu klein sind und nicht zu vergessen: technische Geräte, die Du nicht mehr benutzt. Wer weiß, vielleicht brauchst Du die irgendwann noch mal. Das können wir uns sogar nach zehn Jahren noch einreden.

Es ist leichter, eine Vorab-Entscheidung zu treffen

Eine wirksame Technik, mit der es für Dich leichter wird, Dich von alten Sachen zu trennen, ist das Wegwerfen auf Probe. Dabei sonderst Du das, was Du eigentlich wegwerfen solltest, aus und hebst es separat auf. Als Vorstufe zum echten Wegwerfen.

Falls Du es später doch noch mal brauchst – was so gut wie nie der Fall sein wird – ist es ja noch da. Nur nicht mehr da, wo es vorher war, bei den guten Sachen.

Damit das Sinn ergibt, musst Du diese ausgesonderten Sachen natürlich irgendwann wirklich wegwerfen. Dann hast Du Dir aber schon selbst bewiesen, dass Du sie lange Zeit nicht vermisst hast. Vor allem aber kannst Du sehr viel entspannter aussortieren, weil Du noch keine endgültige Entscheidung triffst.

Einmal im Jahr, zum Beispiel vor dem Jahreswechsel, gehst Du dann den nächsten Schritt und wirfst das meiste von dem alten Zeug wirklich weg. Mach Dir keinen Stress, wenn Du ein paar der alten Sachen doch noch behalten, also weiter zwischenlagern möchtest. Ein bisschen überflüssiges Zeug zu behalten ist nicht schlimm. Mit dieser Einstellung fällt Dir das Wegwerfen beim Rest umso leichter.

Das Wegwerfen auf Probe funktioniert übrigens auch mit alten Dateien, die Festplatten verstopfen. Lege Dir ein neues Verzeichnis an, in das Du alles verschiebst, was Du wohl nie wieder brauchst, aber noch nicht löschen möchtest. Sowohl in der analogen Welt als auch in der digitalen schaffst Du auf diese Weise Ordnung und machst alles übersichtlicher. Das fühlt sich gut an, Du fühlst Dich leichter.

Über Oliver Springer 420 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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