Touchscreen-taugliche Handschuhe

Keine kalten Finger mehr im Winter

Hast Du schon mal versucht, mit Handschuhen an den Händen Dein Smartphone zu bedienen? Klappt nicht, denn das Display braucht die Berührung mit bloßen Fingern. Es kommt darauf an, dass sich die winzigen Schaltkreise schließen, durch die das Handy erfährt, wohin Du gerade tippst.

Warme Finger oder Smartphone bedienen? Es geht beides!

Wenn Du Handschuhe trägst, sind deine Finger isoliert und dann kann bekanntlich kein Stromkreis geschlossen werden. Wenn Du Dein Smartphone bedienen möchtest, bekommst Du also kalte Finger. Es dauert nicht lange und die Bedienung wird schwierig, weil Deine Finger zu kalt geworden sind. Keine Handschuhe zu tragen, ist deshalb keine gute Lösung.

Das Smartphone einfach mal aus der Hand zu nehmen – das ist für die meisten von uns keine Option. Dann lieber kalte Finger!

Oder Du holst Dir Spezialhandschuhe, mit denen das Tippen auf dem Handybildschirm kein Problem darstellt. Möglich wird das durch das Einweben von Silberfäden. Damit werden die Handschuhe leitfähig, sodass Du mit ihnen an den Fingern die Schaltkreise des Displays schließen kannst.

Auch wenn Du solche Handschuhe möglicherweise noch nie gesehen hast – es gibt sie in großer Auswahl – günstig und nicht so günstig. Touchscreen-taugliche Handschuhe aus echtem Leder kosten durchaus 100 Euro und mehr; einfache aus Fleece sind für unter 10 Euro zu haben.

Bei manchen dieser Modelle sind übrigens nur die Fingerspitzen leitfähig, andere hingegen sind ganz und gar mit Silberdraht durchwoben.

Falls Du lieber Deine herkömmlichen Handschuhe tragen möchtest, kannst Du diese gewissermaßen aufrüsten, indem Du Silberfäden in die Kuppen einnähst. Die kannst Du kaufen wie eine Rolle Garn. Das ist günstig, rechne mit 6 Euro für neun Meter. Es gibt übrigens auch leitfähige Streifen zum Aufkleben. Aber: Das wird nicht erst zum Problem, wenn Du die Handschuhe wäschst, sondern bereits bei der ersten Schneeballschlacht.

Über Oliver Springer 394 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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