Besser mit Kritik umgehen

Entspannt bleiben und Verantwortung übernehmen

Egal wie sehr wir uns anstrengen und um Perfektion bemühen. Das wird uns nicht davor schützen, dass uns andere Menschen kritisieren – mal mehr, mal weniger sachlich. Wenn wir lernen, mit Kritik entspannt umzugehen und Verantwortung übernehmen, wo es angebracht ist, sparen wir uns eine Menge Stress.

Wir können lernen, wie wir mit Kritik besser umgehen

Hier kommen drei Tipps, wie Du im Alltag besser mit Kritik umgehst:

1) Verantwortung übernehmen

Wenn Du tatsächlich einen Fehler gemacht hast, gib ihn direkt zu. Darauf sind die die meisten Kritiker gar nicht vorbereitet. Stimm ihnen zu und Du nimmst ihnen die Munition weg.

Außerdem zeigst Du Stärke, indem Du Verantwortung für Dein Handeln übernimmst. Das hilft Dir, Deinem Kritiker gegenüber selbstbewusst zu bleiben und ungerechtfertigte Anschuldigungen zu entkräften.

2) Abwarten und sachlich bleiben

Manchmal trifft uns Kritik wie aus dem Nichts. Wie sind so überrascht, dass es uns schwerfällt ruhig zu bleiben und auf der sachlichen Ebene zu handeln. Dann kann es helfen, sich durch Rückfragen beim Gegenüber Zeit zu verschaffen. Du kannst zum Beispiel darum bitten, einen Kritikpunkt genauer zu formulieren. Außerdem kannst Du Dich besser verteidigen, je genauer Dein Gegenüber seine Kritik an Dir oder Deinem Handeln formuliert.

3) Niemals den anderen beleidigen

Oft wird Kritik mit Abwertungen und Beleidigungen verbunden. Die Art der Kritik sagt oft mehr über den Kritiker aus als über den Kritisierten. Mach Dir klar: Nicht jeder hat gelernt, konstruktiv und fair zu kritisieren. Manche Menschen versuchen, durch Missbilligung ihre persönlichen Schwächen zu überdecken oder ihre schlechte Laune abzureagieren.

Wenn Dir das im entscheidenden Moment bewusst ist, kannst Du aus einer Position der Stärke heraus reagieren. Auf keinen Fall solltest Du selbst Deinen Kritiker beleidigen. Wenn Du konsequent auf der sachlichen Ebene bleibst und Deine Antworten freundlich formulierst, kannst Du Deinen Kritiker ordentlich auflaufen lassen. Das ist allerdings höchstens die zweitbeste Lösung.

Im Idealfall durchbrichst Du das negative Kommunikationsmuster und führst das Gespräch auf eine sachliche oder sogar versöhnliche Ebene zurück. Das ist leichter gesagt als getan. Aber es lohnt sich, das vertiefen wir ein anderes Mal.

Über Oliver Springer 448 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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