Wissenswertes über Gaming-Laptops

Was sie brauchen, was sie wiegen, was sie kosten

Online-Gaming ist nicht mehr nur etwas für den Desktop-Rechner zu Hause. Eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt ist Online-Gaming heutzutage sogar im Stadtpark möglich.

Gaming-Notebooks … groß, schwer, teuer …

Nachmittags im Park treffen sich Gamer eher selten – dann doch eher auf einer sogenannten LAN-Party. Doch egal, wo gespielt werden soll, für grafisch anspruchsvolle Spiele brauchst Du einen Gaming-Laptop. Das Gewicht solcher Geräte wird gerne unterschätzt: die typische Spanne reicht von moderaten 1,5 bis 5 Kilogramm.

Insbesondere der Akku fällt hierbei ins Gewicht. Ein Gaming-Laptop verbraucht viel Strom. Auf einen starken Akku kannst Du nur verzichten, wenn Du das Gerät hauptsächlich mit Steckdosenanschluss benutzt – jedenfalls was das Gaming angeht.

Zu den besonders schweren Bauteilen eines Gaming-Notebooks zählt außerdem der Lüfter. Bei einem Gaming-Notebook muss der Lüfter Schwerstarbeit leisten, um vor allem Grafikkarten und SSD-Laufwerke vor Überhitzung zu schützen.

Stichwort SSD: Diese Abkürzung steht für Solid State Disk, die zeitgemäße Alternative zur herkömmlichen Festplatte. Der größte Vorteil einer SSD bei einem Gaming-Notebook ist ihre hohe Zugriffsgeschwindigkeit. Leider sind SSDs weiterhin relativ teuer, was dazu führt, dass die Hersteller meist nur solche mit geringer Speicherkapazität einbauen.

Für alles, was nichts mit Gaming oder dem Betriebssystem zu tun hat, sollte deshalb eine zweite, herkömmliche Festplatte verbaut sein. Leichter wird das ganze Gerät dadurch natürlich nicht.

Gewicht sparen lässt sich durch die Wahl eines kleineren Bildschirms. Allerdings können fürs Gaming Displays nicht groß genug sein. Trotzdem: Soll der Gaming-Laptop nicht nur zu Hause eingesetzt werden, sind hier Kompromisse gefragt.

Kleinere Geräte sind nicht nur leichter und handlicher, sondern zudem in der Regel deutlich billiger. Statt 5.000 Euro reichen dann bereits 2.000 bis 3.000 Euro als Budget. Geräte für weniger als 1.000 Euro verdienen oft nicht einmal die Bezeichnung Gaming-Notebook. Ob die Leistung eines günstigen Geräts möglicherweise doch ausreichend ist, hängt letztlich aber auch vom jeweiligen Spiel und den Ansprüchen des Spielers ab.

Über Oliver Springer 397 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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