Gaming Keyboards

Besser spielen mit speziellen Gaming-Tastaturen

Freizeit-Gamer versuchen zunächst immer, mit ihrer herkömmlichen Computertastatur klarzukommen. Das kann den Spielspaß erheblich mindern.

Für Gamer lohnen sich meistens Gaming-Tastaturen

Die Alternative: spezielle Gaming Keyboards. Tastaturen für Gamer sind widerstandsfähiger und langlebiger. Sie verkraften typischerweise 80 Millionen Anschläge pro Taste, während herkömmliche Tastaturen nach ein bis fünf Millionen Anschlägen bereits aufgeben. Fünf Millionen – das klingt nach viel. Ist es aber nicht! Ein halbwegs begeisterter Gamer erreicht sozusagen spielend diese Menge.

Ein weiterer Vorteil von Gaming-Tastaturen sind Kurzbefehle, die auf einem herkömmlichen Keyboard Tastenkombinationen, also das gleichzeitige Drücken mehrerer Tasten erfordern. Wenn statt mehrerer Tasten nur eine gedrückt werden muss, ist das ein Vorteil, der spielentscheidend sein kann.

Gute Gaming-Keyboards verfügen über eine sogenannte Anti-Ghosting-Funktion. Damit wird das Blockieren der Tastatur verhindert, wenn mehrere Tasten gleichzeitig angeschlagen werden. Das aber passiert beim Gaming, wo es bei manchen Spielen auf sehr schnelle Reaktionen ankommt, immer wieder. Eine herkömmliche Tastatur, die zum Schreiben gedacht ist, kann in dieser Disziplin nicht mithalten.

Der Großteil der Gaming-Tastaturen arbeitet mechanisch. Sie haben unter jeder Taste eine Feder. Deshalb erfolgt ihr Anschlag viel präziser als bei Standard-Tastaturen, die unter den Tasten nur eine Art Gummiband haben.
Es spricht also vieles für die Verwendung einer Gaming-Tastatur. Die meisten Gamer entscheiden sich übrigens nicht für drahtlose, sondern für verkabelte Keyboards. Der Grund ist nicht etwa, dass die kabellosen mitten im spannendsten Moment des Spiels aussteigen würden, weil ihre Batterie leer ist. Das kann passieren, ist aber selten. Vielmehr stehen die kabellosen Gaming-Tastaturen in dem Ruf, mit instabilen oder sogar verzögerten Verbindungen zu kämpfen zu haben.

Über Oliver Springer 397 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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