WLAN unterm Weihnachtsbaum

In Deutschland wünscht sich zu Weihnachten jeder Zweite ein WLAN-fähiges Gerät oder hat vor, ein solches zu verschenken. Das gilt keineswegs nur für die Altersgruppe unter 40. Bei jungen Menschen ist das Interesse mit 64 Prozent zwar eindeutig größer als beim Durchschnitt der Bevölkerung.

Zu Weihnachten werden WLAN-fähige Geräte gewünscht und verschenkt

Doch selbst bei den Über-60-Jährigen liegt dieser Wert bei mehr als 20 Prozent. Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Umfrage von AVM. WLAN-fähige Geräte wie Smartphones, Tablets und smarte Lautsprecher werden allgemein gut angenommen und sind entsprechend beliebte Weihnachtsgeschenke.

Auch bei den Kleinsten könnten die Tage der analogen Kuscheltiere bald gezählt zu sein. Ihren Platz nehmen mehr und mehr smarte Teddys, Puppen und Lernroboter ein, die mit dem Internet verbunden sind und miteinander – sogar weltweit – kommunizieren können. Für die Kinder ist es natürlich ein tolles Erlebnis, wenn sie ihrem schlauen Teddy Fragen stellen können, die dieser dann immer passend beantwortet.

Ein Lerneffekt ist damit durchaus verbunden – nicht zuletzt geht es um die wichtige Fähigkeit zur zielgerichteten Kommunikation mit Maschinen. Allerdings erleichtern solche Internet- oder Bluetooth-fähigen Spielsachen auch Kriminellen den Zugang zu den Wohnungen der Nutzer. In der Hand von Cyberkriminellen werden auch harmlos aussehende Spielzeuge zur Gefahr.

Leider gibt es bislang kaum einfache Lösungen für dieses Sicherheitsproblem, es sei denn, die Kinder wären bereit, auf die smarten Spielsachen zu verzichten. Das ist aber kaum zu erwarten und so haben Eltern die Aufgabe, das Spiel mit den smarten Puppen, Teddys und Robotern gut im Auge zu behalten. Im Zweifel ist es ratsam, die Bluetooth- bzw. Internetverbindung zu trennen, auch wenn das Spielzeug dann nicht mehr smart ist. Daher sollte vor dem Kauf überprüft werden, welche Möglichkeiten einer Absicherung es gibt.

Über Oliver Springer 379 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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