Kauf von Gaming-Mäusen

Kaufberatung: Was musst Du wissen, worauf kommt es an?

Lohnt es sich, zum Spielen am PC eine extra Gaming-Maus zu besorgen? Eine Gaming-Maus kostet in der Regel deutlich mehr als eine Standard-Maus. Für Gelegenheitsspieler und für Games, bei denen es nicht auf eine schnelle oder genaue Steuerung ankommt, ist eine normale Computer-Maus ausreichend.

Eine Gaming-Maus bietet Vorteile beim Spielen

Was den Komfort angeht, liegen Gaming-Mäuse in der Regel deutlich vorn. Generell sind die Pluspunkte von Gaming-Mäusen auch ein Plus beim Arbeiten.

Bevor Du eine Gaming-Maus kaufst, solltest Du sie nach Möglichkeit ausprobieren. Wenn sie weder leicht noch zielstrebig gleitet und nicht wie angegossen in Deiner Hand liegt, passt sie nicht zu Dir. Auch die Tasten müssen bequem erreichbar sein, wobei mehr Tasten keineswegs mehr Spielkomfort bedeuten.

Wie viele Tasten sind sinnvoll?

Kaum jemand braucht mehr als acht Tasten. Nur wenn Du ein ausgesprochener Tastenenthusiast bist, würden Mäuse wie die Corsair Scimitar mit 17 bzw. die Lioncast LM30 mit 19 programmierbaren Tasten vielleicht die bessere Wahl für Dich darstellen.

Die Lioncast LM 30 ist übrigens mit 16.000 DPI (das bedeutet Dots per Inch, also Punkte pro Zoll) eine echte Highspeed-Maus und daher nur für Strategiespiele wie etwa „League of Legends geeignet“. Wer lieber Egoshooter spielt, wo es ja bekanntlich auf exaktes Zielen ankommt, kann mit dieser Maus nichts anfangen, weil deren Hochgeschwindigkeit auf Kosten der Zielgenauigkeit geht. Da sind dann Mäuse wie die Logitech G203, die einen Bereich zwischen 200 und 6.000 DPI abdeckt, die passende Wahl – wobei 6.000 DPI für genaues Zielen schon wieder zu viel sind. 2.000 DPI können hier als optimaler Wert gelten.

Allround-Geräte als Alternative zu Gaming-Mäusen

Daneben gibt es übrigens interessante Allround-Mäuse wie etwa die Corsair M65 Pro RGB. Mit ihren immerhin 12.000 DPI kannst Du sie erfolgreich für Strategiespiele einsetzen. Da sie sich aber entsprechend herunteregeln lässt, passt sie auch ins Egoshooter-Segment.

Im Übrigen sollte eine Gaming-Maus nach aktuellem Standard beleuchtet sein und über einen optischen Sensor verfügen. Lasersensoren haben heutzutage keinen besonders guten Ruf mehr.

Über Oliver Springer 379 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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