Schlechter WLAN-Epfang? Ein Repeater kann helfen

Mehr WLAN für zu Hause

Ist der WLAN-Empfang zu Hause schlecht? Reicht das WLAN-Signal nicht in alle Bereiche der Wohnung bzw. des Hauses? Dann denk darüber nach, Dir einen Repeater anzuschaffen. Der bringt das WLAN-Signal an Orte, wo es mit Deinem Router als einzigem Sender nicht hinkommt. Oder zumindest nicht in ausreichender Qualität.

Wir brauchen überall WLAN – ein Repeater kann die Versorgung verbessern

Ganz vereinfacht ausgedrückt ist ein WLAN-Repeater ein Gerät, was Du gewissermaßen auf halber Strecke aufstellst. Den Repeater stellst Du nämlich dort auf, wo Du gerade noch ein gutes Signal hast. Dort bietet der Repeater sozusagen ein frisches Signal, das dann näher am schlechter versorgten Bereich dran ist.

WLAN-Repeater werden häufig in Häusern mit mehreren Etagen und großen Wohnungen eingesetzt. Empfangsprobleme in kleinen Wohnungen sollten zwar erst auf ihre Ursache hin untersucht werden, bevor in zusätzliche Technik investiert wird. Sind dicke Wände oder ein Metallteil des Problem, kann sich der Einsatz eines Repeaters aber auch in einer kleinen Wohnung lohnen.

Brauchbare Repeater-Modelle bekommst Du schon ab etwa 60 Euro. Allerdings musst Du auch die Stromkosten berücksichtigen, denn auch wenn ein WLAN-Repeater wenig Strom benötigt, läuft er in der Regel rund um die Uhr und das Tag für Tag. Aufs Jahr gerechnet macht das ungefähr 6 bis 10 Euro.

Gut zu wissen: Der Einsatz eines Repeaters kann die Geschindigkeit im WLAN halbieren, wenn es nur eine Sende- und Empfangseinheit gibt und damit das Senden und Empfangen nur nacheinander erfolgen kann. Vermeiden lässt sich das durch Crossband Repeating: Dabei werden sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band gleichzeitig genutzt – eines davon für die Verbindung zwischen Router und Repeater und das andere für die Verbindung zwischen Repeater und Endgeräten.

Über Oliver Springer 379 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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