Faltphones – Smartphones mit faltbaren Displays

Neuer Trend: Kombigeräte aus Smartphones und Tablets

Warum zwei Geräte kaufen, wenn eins genügt? Diese Frage kannst Du Dir stellen, wenn Du vorhast, demnächst sowohl ein Smartphone als auch ein Tablet zu kaufen.

Kombigerät zum Falten: FlexPai | Bild: Royole Corporation via PR Newswire

Dem Start-up-Unternehmen Royole ist es nämlich gelungen, beide Formen mobiler Kommunikation in einem Gerät zu vereinen. Auf den ersten Blick sieht das neue Gerät aus wie ein ganz normales Tablet mit 7,8-Zoll-Display. Doch per Falttechnik lässt es sich in ein Smartphone verwandeln, das sogar zwei Displays hat.

Gute Ausstattung auf üblichem Niveau

Etwas dicker als die heutigen Smartphones ist der der faltbare Neuling allerdings schon. Bei der technischen Ausstattung betritt er kein Neuland, erreicht aber mit einem Achtkern-Prozessor und zwei Kameras mit 16 bzw. 20 Megapixeln das übliche Niveau.

Royole ist mit seinem FlexPai genannten Gerät nicht allein unterwegs. Auch einige Giganten der Branche wie Samsung, LG und Huawei wollen demnächst solche Kombi-Geräte mit faltbaren Bildschirmen auf den Markt bringen. Scheint also ein neuer Trend zu werden!

Bald kaufen oder abwarten?

Wenn Du noch dieses Jahr ein neues Smartphone oder Tablet kaufen möchtest, würde ich trotzdem nicht warten, bis die neuen Kombi-Geräte verfügbar sind. Das kann noch etwas dauern. Und wie bei echten technischen Neuerungen üblich, sind die ersten Geräte ziemlich teuer.

Das FlexPai von Royole soll je nach Modell zwischen 1.100 und 1.600 Euro kosten. Allerdings bekommt man dann ja wirklich mehr als nur ein Smartphone oder nur ein Tablet. Trotzdem ist damit zu rechnen, dass die Preise schnell fallen werden, wenn alle großen Hersteller eigene Modelle auf den Markt gebracht haben. Bis dahin können wir uns überlegen, welcher Name zu dieser neuen Geräteklasse am besten passt. Die Bezeichnung Faltphone klingt für mich noch nicht optimal.

Über Oliver Springer 420 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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