B-Messenger im Test

Über Tags neue Freunde finden

B-Messenger ist ein Instant Messenger, der neben den Grundfunktionen ein sehr interessantes Extra bietet. Das Vorschlagen neuer Kontakte auf Grundlage von Tags gleicher Interessen.

Welche Plattformen werden unterstützt?

iOS und Android OS

B-Messenger | Screenshot: Redaktion

Was bietet diese App?

Mit dem B-Messenger können Chats mit jeweils einer Person sowie Chats mit mehreren Personen in Gruppenräumen durchgeführt werden. Hier werden nur Basisfunktionen geboten. Es gibt keine Sticker. Standard-Emojis können über die Smartphone-Tastatur direkt ausgewählt werden.

Immerhin gibt es einen Audio- und Videochat, aber bei unserem Test der Android-Version waren Sprach- und Bildqualität so schlecht, das wir die Nutzung nicht empfehlen können. Außerdem wurde das Videobild verkehrt herum angezeigt, was sehr merkwürdig war.

B-Messenger | Screenshot: Redaktion

Dafür gibt es beim B-Messenger eine clever umgesetzte Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Im Profil können über Tags die eigenen Interessen verraten werden. Dazu wählt man entweder vorhandene Schlagworte aus oder erfindet neue. Auf Basis dieser Interessen sowie mit Blick auf die angegebenen Sprachen und das Geburtsjahr wird ein Matching vorgenommen. Das ist eine gute Idee. Außerdem kann man sich andere User aus der Umgebung vorschlagen lassen. Bei den Profilen wird dann die Entfernung in Kilometern angezeigt.

B-Messenger | Screenshot: Redaktion

Schaut man sich ein fremdes Profil an, kann man dort nicht nur eine Nachricht schicken oder den User als neuen Kontakt hinzufügen. Man kann dem Profil zudem einen Like geben. Im eigenen Profil gibt es Listen dazu, wer sich das Profil angesehen und wer einen Like hinterlassen hat. Das ist eine sinnvolle Kombination!

Bedienung und Nutzerfreundlichkeit

Die Schrift ist klein und die Farben sind etwas blass, was die Chats ein wenig unübersichtlich macht. Trotz kleiner Schwächen kann das Bedienkonzept überzeugen.

Nichts gegen ein wenig Werbung, aber zum Testzeitpunkt gab es beim B-Messenger einfach viel zu viel davon. Premium-User, die einen monatlichen Beitrag zahlen, bekommen allerdings keine Werbung. Neben ein paar anderen Vorteilen geht es bei der Bezahlversion vor allem darum, für andere User besser sichtbar zu sein.

B-Messenger | Screenshot: Redaktion

Was sonst noch wichtig ist

Bei unserem Test haben wir User aus vielen Teilen der Welt gesehen. Aus dem deutschen Sprachraum waren allerdings recht wenige dabei.

B-Messenger | Screenshot: Redaktion

Fazit

Was die herkömmlichen Chat-Funktionen angeht, bieten andere Messenger deutlich mehr. Aber das Tag-basierte Kennenlernen neuer User macht die App interessant.

B-Messenger | Screenshot: Redaktion

Über Oliver Springer 349 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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