Testbericht zu Teamwire

Die Messenger-App Teamwire der grouptime GmbH richtet sich an Unternehmen, ist aber auch für Privatnutzer interessant. Wir haben sie per Smartphone unter Android OS und Windows Phone getestet. Erhältlich ist der Messenger zudem für iOS (iPhone und iPad), Mac OS, Linux sowie fürWindows-Desktop-PCs erhältlich.

Die Anwendung bietet Einzelkommunikation, Gruppenkommunikation, eine visuelle Nachrichtenbox, private Team-Kommunikation, Video- und Sprachnachrichten, Dateiversand (Foto, Video, Dokumente, Dateien), Lesebestätigungen, Multithreading und persönliche Notizen & Muster.

Teamwire (Android) | Screenshot: Redaktion

Der Schwerpunkt von Teamwire liegt auf der Sicherheit, weshalb alle Nachrichten generell verschlüsselt übertragen werden. Das Programm kann auf eigenen Servern oder in der Cloud beim Entwickler installiert werden, wobei alle Daten auf Servern mit Standort Deutschland gespeichert werden. Persönliche Daten werden laut Anbieter anonymisiert, es werden keine Adressbücher gespeichert und der strenge deutsche Datenschutz wird eingehalten.

Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche präsentiert sich in einem funktionalen übersichtlichen und für Anwender verständlichen Aufbau. Der Header zeigt den Schriftzug „Teamwire“, links eine Suchfunktion (Lupen-Icon) und eine „Aktualisieren“-Funktion (drei Punkte). Eine Zeile darunter befinden sich die Auswahlpunkte „Chats“, „Gruppen“ und „Profil“. Mit einem Fingertipp auf das Plus-Icon kann eine neue Nachricht an vorhandene Kontakte geschrieben und versendet werden. Es lassen sich Nachrichten mit Anhängen schicken: Foto, Video, Ortsangabe, Sprachnotiz und Kalendereintrag.

Teamwire (Android) | Screenshot: Redaktion

Installation und Aktivierung

Die Installation beanspruchte rund 8 Megabyte (Android OS) und zur Anmeldung war die Angabe der Handynummer erforderlich. An die Handynummer wurde eine vierstellige PIN gesendet, mit deren Eingabe in einer speziellen Eingabemaske die Anmeldung bestätigt wird.

Teamwire (Android) | Screenshot: Redaktion

Chatten mit Teamwire

Das Chatten mit Teamwire funktionert im Wesentlichen wie bei fast allen Messengern. Gechattet wird in einem dreigeteilten Fenster, bestehend aus einem Header, Nachrichtenbereich und Eingabefeld. Im Header sind Symbole für Dateianhänge und Teilnehmer zu sehen. Ein Klick auf das Teilnehmer-Symbol zeigt die aktuellen Gesprächspartner und ein Pluszeichen an. Per Pluszeichen lassen sich neue Teilnehmer zum Chat hinzufügen.

Das Eingabefeld bietet keine Besonderheiten wie Smileys, Emoticons oder Sticker, was für einen Business-Messenger für Firmen in Ordnung ist. Nur die Android-Smileys der virtuellen Tastatur lassen sich bei Bedarf einsetzen. Alle Nachrichten wie Anhänge wurden in unserem Test schnell an den Gesprächspartner übermittelt. Die Sprachnachrichten waren klar und deutlich zu verstehen. Videos werden leider nur hochkant angezeigt, obwohl sie im Querformat aufgenommen wurden.

Teamwire (Android) | Screenshot: Redaktion

Fazit zum Test von Teamwire

Der Messenger Teamwire überzeugt, jedoch müssen wir auf folgende Minuspunkte der ansonsten durchdachten App verweisen. Kontakte lassen sich nur mit Handynummer bzw. E-Mailadresse hinzufügen (was insbesondere im professionellen Einsatz von Nachteil ist), Videos, die im Querformat aufgenommen wurden, werden hochkant übermittelt. Bis wir einen ersten Chat starten konnten, vergingen rund 10 Minuten, weil wir erst herausfinden mussten, wie sich Kontakte hinzufügen lassen. Hier sehen wir Nachbesserungsbedarf.

Teamwire (Android) | Screenshot: Redaktion

Die Version der App für Windows 10 Mobile fand sich nur umständlich über Google (Link zum App-Store von Microsopft). Eine Suche direkt  im App-Store von Microsoft war trotz Anstrengung nicht erfolgreich. Wir können Teamwire wegen der umfangreichen Sicherheitsfunktionen trotz der Minuspunkte für den Einsatz in Unternehmen empfehlen.

Teamwire (Android) | Screenshot: Redaktion

Link

Teamwire bei Google Play

Bilder Teamwire Windows Mobile

Teamwire (Windows Mobile) | Screenshot: Redaktion

1 Kommentar

  1. Vielen Dank für den Test. Eine wichtige Sache ist aber anders als dargestellt:
    „Kontakte lassen sich nur mit Handynummer bzw. E-Mailadresse hinzufügen“.
    Das stimmt so nicht. Basierend auf der Email-Domain werden dem Nutzer alle Unternehmenskontakte automatisch aufs Endgerät synchronisiert. Darüberhinaus gibt es ein umfassendes Admin-Portal zur Nutzer- und Gruppennverwaltung. Ausserdem gibt es eine LDAP/AD-Anbindung zur Vereinfachung der Nutzerverwaltung, und auch die Möglichkeit das ganze mit MDM/EMM zu integrieren.

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