Worauf kommt es beim Kauf eines Tablets an?

Der Tablet-Boom ist zwar abgeflaut, aber das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass es in vielen Haushalten inzwischen solche Geräte gibt und man nicht jedes Jahr ein neuere Modell benötigt. In den ersten Jahren waren die Entwicklungssprünge sehr groß, inzwischen macht eine Differenz von ein oder zwei Jahren nicht mehr so viel aus.

Das gilt jedenfalls für die Hardware, beim Betriebssystem ist der Ehrgeiz – vor allem bei Herstellern von Android-Geräten – allgemein erschreckend gering. Aus Sicherheitsgründen sollte man jedoch eine aktuelle Betriebssystemversion einsetzen. Damit scheiden für einen Neukauf viele preiswerte Tablet-Modelle, die schon ein wenig älter sind, aus. Außerdem sollte das ein Grund sein, nach ein paar Jahren in ein neues Tablet zu investieren, obwohl das alte noch gut funktioniert.

Das Betriebssystem ist sowieso das wichtigste Kaufkriterium, denn von dessen Wahl hängt ab, welche Apps einem später auf dem Tablet-Computer zur Verfügung stehen. Mit den Apps fehlen in vielen Fällen auch die Inhalte, sofern diese nur über die App des jeweiligen Anbieters zugänglich sind. Die Wahl des Betriebssystems beeinflusst zudem, wie gut das neue Tablet mit bereits vorhandener Hardware „zusammenarbeitet“. Wie wichtig dies als Kaufkriterium ist hängt davon ab, wofür das Tablet verwendet werden soll.

teltarif-Logo | Bild: www.teltarif.de
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Die Experten des Portals teltarif.de geben Tipps zum Kauf eines Tablet-Computers. In einer Pressemitteilung lesen wir:

>>Tablets sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Inzwischen gibt es die flachen Computer in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Neben dem iPad von Apple sind auch Android- oder Windows-Geräte mit dem Microsoft-Betriebssystem erhältlich. Hier das passende Gerät zu finden ist nicht immer einfach. Ein paar Tipps können jedoch bei der Suche weiterhelfen. Rita Deutschbein vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: „Wichtiger noch als die Frage der Display-Diagonale eines Tablets ist die Entscheidung, mit welchem Betriebssystem das Gerät laufen soll.“

Das Betriebssystem Android läuft auf vielen Geräten. So werden Verbraucher, die sich für ein Android-Tablet entscheiden, häufig fündig, da nicht nur zahlreiche Formate abgedeckt werden, sondern auch unterschiedliche Preisklassen verfügbar sind. „Allerdings muss hier wie bei keinem anderen System darauf geachtet werden, welche Hardware-Ausstattung das Gerät mitbringt. Denn die verbaute Technik entscheidet maßgeblich darüber, für welche Anwendungsszenarien sich ein Android-Tablet eignet“, warnt Deutschbein. Sehr preisgünstige Android-Tablets gibt es vereinzelt schon für unter 100 Euro. Von diesen Modellen ist jedoch abzuraten, denn oft zeigt sich eine schlechte Verarbeitung. Jedoch gibt es im Niedrigpreissegment auch Android-Tablets, die sich für Interessenten eignen, die nur ab und an im Internet surfen sowie einfache Spiele spielen wollen. Die Tablet-Oberklasse spricht vor allem Gaming-Fans und Business-User an. Hier verfügen die Geräte meistens über einen großen Arbeitsspeicher, gute Grafik-Einheiten und hohe Auflösungen.

Neben dem System und der Größe spielt häufig auch das Gewicht eine große Rolle beim Tablet-Kauf. Verbraucher, die ihr Gerät hauptsächlich zu Hause nutzen wollen, können ein größeres und schwereres Modell wählen, im Gegensatz zu Nutzern, die Tablets vor allem mobil verwenden wollen. „Für die mobile Nutzung sind eine lange Akku-Laufzeit von sieben Stunden oder mehr sowie ein leichtes, kompaktes Gehäuse das A und O“, sagt Deutschbein. Auch ist es sinnvoll, dass das Display von unterwegs eingesetzten Tablets möglichst hell ist, damit es sich auch im Sonnenlicht gut ablesen lässt. „User, die hauptsächlich Games mit aufwändiger 3D-Grafik spielen oder Filme ansehen wollen, sollten vor allem auf den Prozessor sowie das Display achten“, so Deutschbein abschließend.<<

Weitere Tipps zum Kauf eines Tablet-Computers findet Ihr auf der teltarif-Website.

Über Oliver Springer 353 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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