Navigations-App HERE im Test

Die für zahlreiche Plattoformen erhältliche Navigations-App HERE bietet Karten für über 100 Länder und unterstützt Offline-Navigation. Bei der Routenplanung kann zwischen Fußgänger, Fahrrad, Auto, Flugzeug und ÖVPN gewählt werden. Die Turn-by-Turn-Navigation führt uns sprachgeführt zum Ziel. Die Strecken- und Fahrpläne aller öffentlichen Verkehrsmittel sind in HERE abrufbar.

HERE Maps | Screenshot: Redaktion
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Eine Internetverbindung ist aufgrund der Offline-Unterstützung für die Navigation nicht zwingend erforderlich. Alle Karten lassen sich speichern und offline verwenden. Für mehr als 40 Länder sind Echtzeitinfos zu Verkehrslage und Störungen abrufbar. Zu tausenden Flughäfen und Shoppingzentren lassen sich Gebäudepläne einsehen. Die gespeicherten Orte sind auf allen Geräten verfügbar, auf denen man HERE nutzt.

HERE Maps | Screenshot: Redaktion
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Wir haben die Navi-App auf einem LG G2 Smartphone unter Android und in der Web-Version getestet. Unterstützt werden außerdem die Betriebsysteme iOS (Apple), Symbian, Maemo, MeeGo, Windows, Windows Phone, Windows RT, Firefox OS, Mac OS X, Sailfish OS.

Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Maps App HERE bietet eine intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche, wir haben uns beim Testen sofort zurechtgefunden. Der Header zeigt ein Menü, ein Lupen-, ein Routenplaner-Symbol (zwei Pfeile) sowie ein Stern-Icon. Der Großteil der Benutzeroberfläche wird von der Karte eingenommen. Im Footer sind ein GPS-Symbol und ein Karten-Icon zu sehen. Bei den Karten handelt es sich um die normale Karte sowie solche mit Angaben zum öffentlichen Nahverkehr und Autoverkehr. Zwischen allen drei Karten kann jederzeit gewechselt werden.

HERE Maps | Screenshot: Redaktion
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Das Menü im Header von HERE wird über das typische drei Balken-Icon aufgerufen. Es besteht aus den Menüpunkten „Karten“, „Navigation“, „Sammlungen“, „App offline verwenden“, „Karten herunterladen“, „Einstellungen“, „Feedback“, „Info“ und „Abmelden“. Die Einstellungen bieten die Punkte „Allgemein“ und „Navigation“. Auf Wunsch lassen sich die einzelnen Einstellungen ändern.

In die aktuell abgerufene Karte kann herein- und herausgezoomt werden. Die Straßen, Bahnhöfe, Sehenswürdigkeiten und wichtigen Gebäude werden angezeigt. Ein Umschalten zwischen Satellitenbild und klassischer Kartenansicht ist ebenfalls möglich. Das Satellitenbild zeigt die Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Straßen von oben mit der Option, die Zoomfunktion hier ebenfalls zu nutzen. Die Sternchen im Header führen zu den Favoriten, unterteilt in „Absolute Favoriten“, „Aufgabenliste“ und „Ihre Nachbarschaft“.

HERE Maps | Screenshot: Redaktion
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Routenplanung mit mit der Navi-App HERE

Im Dezember 2015 hatte unser App-Tester einen Termin in Iserlohn und nutzte dafür nach seiner Ankunft HERE auf seinem Smartphone. Nach dem Start der App  drückte er auf die beiden Pfeile, um im nächsten Fenster den Start- und Zielort einzugeben. Sein Startpunkt war der Bahnhof Iserlohn und der Zielort die Tanzschule Mangelsdorff, wo ein Zumba-Event stattfand.

Im Anschluss wurde ihm auf der Karte die Route angezeigt. Ein Pfeil zeigte ihm die Richtung mit der verbliebenen Entfernung. Nach rund 12 Minuten war er an der Tanzschule eingetroffen. Die Routenplanung arbeitete im Test sehr genau und reagierte sofort auf eine Änderung des Weges, was wichtig ist, falls man sich spontan für eine andere Route als vorgeschlagen entscheiden sollte – oder falsch abbiegt.

HERE Maps | Screenshot: Redaktion
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Kritik und Fazit zum Test von HERE

Die zuverlässige und vielseitige Navigations-App HERE können wir empfehlen, weil sie sich gut bedienen und keine Wünsche offen lässt. Jedenfalls waren wir beim Testen ausgesprochen zufrieden. Die Routenplanung arbeitet sauber, es werden Satellitenkarten geboten und sowohl bei der Online-Navigation als auch im Offline-Modus funktionierte die App sehr zuverlässig.

Vor der Nutzung der Offline-Navigation ist der Download der gewünschten Karten erforderlich. Der Download der Europa-Karte dauerte trotz einer Bandbreite von 100 MBit/s am Festnetzanschluss und guter WLAN-Verbindung zwischen Smartphone und Kabelrouter rund 30 Minuten. Für eine Dateigröße von rund 1 GB ist das akzeptabel. Wir haben darauf verzichtet, den Download zu anderen Zeiten erneut zu testen. Uns ging es beim ersten Mal schnell genug.

Eine geringere Dateigröße wäre zu begrüßen, aber für eine so detaillierte Karte eines so großen Gebiets fallen nun mal sehr viele Daten an. Vor einem Urlaub solltet Ihr Euch also rechtzeitig zu Hause das neueste Kartenmaterial downloaden. Für gelegentliche Navigation im Inland ist die Online-Nutzung in den meisten Fällen die beste Wahl. Wir können die Maps-App HERE als gute Alternative zum omnipräsenten Google Maps empfehlen. Im Web ist HERE direkt unter der Adresse maps.here.com erreichbar.

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