Tipps zum WLAN-Router-Kauf

In den Anfangszeiten von DSL-Anschlüssen warben die Internetprovider regelmäßig damit, was für ein tolles DSL-Modem oder was für ein großartiger WLAN-Router bei Vertragsschluss „verschenkt“ wird. Das ist heute selten.

Inzwischen gehört solche Hardware standardmäßig dazu, meist als Leih- oder Mietgerät, oft hat man als Kunde sogar keine Möglichkeit, auf die Hardware zu verzichten. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die Provider ihre Abläufe vereinfachen und sich Probleme ersparen wollen.

Das ist in gewissem Rahmen verständlich und hat für den Kunden sogar ein paar Vorteile, aber auch Nachteile. Der Wunsch, keinen Router aufgedrängt zu bekommen, ist recht weit verbreitet. Stichwort „freie Router-Wahl“. Die Wahl zu haben ist gut, denn die vom Internetprovider zur Verfügung gestellten Geräte sind nicht in jedem Fall die besten oder sichersten. Mancher User hat zudem spezielle Anforderungen.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist beispielsweise die Reichweite der WLAN-Signale. In einer Einzimmerwohnung spielt die Signalreichweite keine Rolle bei der Wahl des WLAN-Routers. Wer dagegen ein großes Haus mit mehreren Etagen inklusive eines großen Gartens versorgen möchte, muss diesem Kaufkriterium besondere Aufmerksamkeit schenken. Das gilt umso mehr, wenn im ganzen Haus datenintensive Dienste wie HD-Videostreaming genutzt werden sollen.

teltarif-Logo | Bild: www.teltarif.de
teltarif-Logo | Bild: www.teltarif.de

Aktuelle Tipps zum Kauf eines WLAN-Routers haben die Experten von teltarif.de zusammengestellt. In einer Presseinfo heißt es dazu:

>>Verbraucher, die einen neuen DSL- oder Kabel-Internet-Tarif gebucht haben, erhalten in der Regel passend hierzu eine Router-Option. Allerdings ist nicht immer ein geeignetes Gerät dabei oder die Nutzer erhalten nur ein einfaches LAN-Modem ohne WLAN-Funktion. Wer sich deshalb selber einen Router zulegen möchte, sollte vor dem Kauf einige Dinge beachten. Marleen Frontzeck vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: „Ist bereits ein DSL- oder Kabel-Modem vorhanden, ist es ratsam zu überlegen, ob man nicht gleich zu einem Router ohne integriertes Modem greift. Allerdings kosten Router mit Modem nicht immer wesentlich mehr, es lassen sich so nur ein paar Euro sparen.“

Die schnellere WLAN-n-Unterstützung sollte inzwischen zum Standard eines Routers dazugehören. Nutzer, die auch für die Zukunft gerüstet sein wollen, sollten am besten gleich ein Gerät mit WLAN-ac-Support kaufen. Denn theoretisch bieten diese Modelle bessere Übertragungsgeschwindigkeiten sowie einen größeren Funkkanal. Die Nutzer können auf diese Weise mit mehreren WLAN-fähigen Geräten eine schnellere Bandbreite sowie stabilere Verbindungen in den eigenen vier Wänden zur Verfügung stellen. Außerdem sollten die Router in der heutigen Zeit mindestens Dualband-fähig sein. Frontzeck führt aus: „Das bedeutet, sie unterstützen zwei Frequenzbänder: um 2,4 GHz und um 5 GHz. In den Zeiten von Smartphones und Tablets sollte daher ein Router auf beiden Frequenzbändern gleichzeitig funken können.“ Wichtig ist auch, dass Gigabit-LAN-Ports integriert sind, die einen schnellen kabelgebundenen Internet-Zugang ermöglichen. Zudem sind mindestens zwei USB-Schnittstellen sinnvoll. Hierüber können Speichermedien und Drucker angeschlossen werden.

Die Sicherheit spielt bei der Wahl eines Routers ebenfalls eine große Rolle. Deshalb ist es umso wichtiger, dass das jeweilige Modell den Verschlüsselungsstandard WPA2 unterstützt. „Welchen Verschlüsselungsstandard der ausgewählte Router besitzt, lässt sich einfach auf der Verpackung oder auf einer Plakette am Gerät selbst herausfinden“, so Frontzeck. Auf einem WLAN-Router ist ab Werk ein Passwort voreingestellt, dieses können die Verbraucher dem Etikett auf der Unterseite des jeweiligen Gerätes entnehmen. Die Käufer sollten dieses Passwort jedoch direkt nach Inbetriebnahme ändern – eine Kombination aus Zahlen, Zeichen und Klein- bzw. Großbuchstaben ist sinnvoll. Dafür melden sich die Nutzer auf der Benutzeroberfläche an. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die wichtigsten Einstellungen schnell über den Einfach-Modus erreicht werden. „Gute WLAN-Router gibt es bereits ab etwa 50 Euro. Wer ein Gerät mit mehr Funktionen möchte, muss dementsprechend tiefer in die Tasche greifen“, sagt Frontzeck abschließend.<<

Weiterführende Informationen zum Kauf eines WLAN-Routers hat das Portal unter www.teltarif.de/router-kauf-ratgeber zusammengestellt.

Über Oliver Springer 351 Artikel

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik …

Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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