Tipps zu Flatrate-Tarifen

Es gibt einige Gründe, warum sich Verbraucher für Flatrates entscheiden. Einer davon ist auf jeden Fall die Einfachheit. Bei einem Pauschaltarif muss man keine Minuten oder Megabytes zählen. Und man muss nicht vorher ausrechnen, wie hoch der Bedarf genau ist, um den passenden Tarif zu wählen.

Leider verdient so mancher Tarif die Bezeichnung Flatrate gar nicht. Besonders gilt dies bei Mobilfunk-Tarifen. Bestes Beispiel sind die Internet-Flatrates von Smartphone-Tarifen, denn diese beinhalten in der Regel ein knapp bemessenes Traffic-Limit. Wird es erreicht, wird die Geschwindigkeit bei der Datenübertragung auf ein Niveau verringert, auf dem man zahlreiche Dienste bis zum Beginn des neuen Abrechnungsmonats faktisch nicht mehr nutzen kann.

Immerhin erhöhen sich bei intensiver Nutzung nicht die Kosten? Manchmal doch! Unter dem Stichwort Datenautomatik beinhalten manche angeblichen Flatrate-Tarife die automatische Buchung eines zusätzlichen Datenpakets, wenn das ursprüngliche Monatslimit überschritten wurde. Mitunter wird mehrmals hinzugebucht. Verlasst Euch also nicht auf Begriffe, sondern schaut Euch die Konditionen genau an bzw. lasst Euch beraten!
teltarif-Logo | Bild: www.teltarif.de
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Die Experten von teltarif.de haben in einer Presseinfo Tipps zum Thema Flatrates zusammengestellt:

>>Ob im Festnetz, Mobilfunk oder Internet – Flatrates sind heutzutage die Regel und werden von den Anbietern exzessiv beworben. Der Begriff der Flatrate steht für eine unbegrenzte Nutzung von Telefonie, SMS oder mobilem Internet. Allerdings stellt sich oftmals bei genauerer Betrachtung des Angebotes heraus, dass nicht alles inklusive ist, was die Kunden erwarten. Alexander Kuch vom Onlinemagazin teltarif.de erklärt: „Häufig lauern im Kleingedruckten der Flatrate-Angebote Kostenfallen, welche die Verbraucher oft erst zu spät bemerken – also wenn der Vertrag abgeschlossen wurde und die ersten Rechnungen eintreffen.“

Viele Nutzer haben sich schon daran gewöhnt, dass mobile Datenflatrates nach dem Erreichen des Inklusivvolumens gedrosselt werden. Zudem werden teilweise bei Datenflatrates Dienste wie Messaging, VoIP oder Blackberry-Dienste explizit ausgeschlossen. Auch gibt es inzwischen bei einigen Providern die Datenautomatik. „Hier stimmen die Kunden bei Vertragsabschluss zu, dass nach Verbrauch des monatlichen Highspeed-Inklusivvolumens ein- oder sogar mehrmalig kostenpflichtig weiteres Datenvolumen nachgebucht wird“, weiß Kuch. Außerdem werden viele Tarife als Flatrate betitelt, die dann aber nur ein begrenztes Freikontingent beinhalten. Innerhalb dieses Kontingents gibt es anfangs keine Einheiten- oder Minutenzähler, nach Verbrauch der Freieinheiten aber schon. So sind teilweise nur bis zu 100 Minuten für innerdeutsche Gespräche inkludiert – danach werden weitere Gesprächsminuten abgerechnet.

Bei SMS-Flatrates gibt es ebenfalls unlimitierte, aber auch limitierte Angebote, die fälschlicherweise als Flat bezeichnet werden. Allerdings kann hier eine weitere Kostenfalle lauern: Denn viele Verbraucher legen beispielsweise ihre vorhandene SIM-Karte vom alten Handy in das Neue und schreiben anschließend SMS, da ja eine Flatrate im Mobilfunkvertrag enthalten ist. Doch manche Provider oder Netzbetreiber verwenden für diverse Tariffamilien verschiedene SMS-Zentralnummern. So kann es vorkommen, dass bei einigen Angeboten, nur beim SMS-Versand über eine konkrete Mitteilungszentrale alle Nachrichten eingeschlossen sind. „In jedem Fall sollten die Verbraucher noch vor Abschluss eines Vertrages das Kleingedruckte lesen und sich über die enthaltenen Leistungen genauestens informieren“, rät Kuch abschließend.<<

Mehr Infos sind unter www.teltarif.de/flatrates-mit-begrenzung zu finden.

Über Oliver Springer 356 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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