Kann ich als Texter auf 450-Euro-Basis arbeiten?

 

Wer einen Nebenverdienst als Texter erzielen möchte, muss sich zwangsläufig mit der Frage nach dem Beschäftigungsverhältnis auseinandersetzen. Gerade im nebenberuflichen Umfeld sind viele Selbständige anzutreffen, doch einige Texter würden lieber auf 450-Euro-Basis arbeiten.

Theoretisch besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Minijobs anstellen zu lassen und diese Anstellung als Grundlage für die Abrechnung der Texte zu nutzen. Allerdings ist diese Vorgehensweise in der Praxis nicht weit verbreitet. Wer dennoch diesen Weg einschlagen möchte, sollte daher den Markt und die Auftraggeber kennen. Nachfolgend wird gezeigt, worauf zu achten ist, wenn eine Vergütung auf Minijob-Basis angestrebt wird.

Entscheidend ist die Vereinbarung mit dem Auftraggeber

Ganz nüchtern betrachtet ist alles nur eine Frage der Vereinbarung. Aus Sicht der meisten Unternehmen ist es nicht schwierig, einen Minijobber einzustellen. Sofern Interesse an einer Zusammenarbeit besteht und der Texter den Minijob als arbeitsrechtliche Grundlage bevorzugt, sollte er sich nach dieser Möglichkeit erkundigen.

Ob der Auftraggeber damit einverstanden ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Es spielt vor allem eine Rolle, ob noch weitere Texter beschäftigt werden. Je mehr Texter involviert sind, desto größer ist im Regelfall das Interesse an der Zusammenarbeit mit Selbständigen. Dies hat vor allem mit organisatorischen Gründen zu tun – oft ist es dann leichter, mit Budgets zu hantieren und Arbeiten zu koordinieren.

Übrigens: Sobald ein Texterportal involviert ist, steht es um die Aussichten einer Anstellung auf 450-Euro-Basis eher schlecht. Unternehmen setzen nicht grundlos auf diese Portale. Sie können Texte ganz nach Bedarf einkaufen und müssen sich um so gut wie nichts kümmern. Das Einstellen fester Mitarbeiter wäre in diesem Zusammenhang eher kontraproduktiv, zumal es deutlich mehr Arbeit nach sich zieht.

Bessere Aussichten bei langfristigen Projekten

Die Zurückhaltung der Unternehmen ist vor allem dem Verwaltungsaufwand geschuldet. Wenn beispielsweise nur ein kurzfristiger Bedarf an Texten besteht, erscheint die Einstellung eines Minijobbers nicht gerade attraktiv. Schließlich muss er erst angemeldet und kurz darauf wieder abgemeldet werden. Anders sieht es aus, wenn ein dauerhafter Textbedarf besteht. Dann sind Unternehmen viel eher dazu bereit, einen Texter anzustellen und auf 450-Euro-Basis zu beschäftigen.

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