Fotos und Videos mit iMessage

Es gehört zur Erfolgsstrategie von Apple, für viele alltägliche Bedürfnisse seiner Kunden eine eigene Lösung anzubieten. Beim Thema Instant Messaging lautet Apples Antwort iMessage.

Screenshot: iMassage | Bild: Redaktion
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Wer ein iPhone besitzt, ein iPad oder einen Mac, kann iMessage nutzen und so kostenlos mit seinen Kontakten kommunizieren. Hierbei liegt iMessage mit den Instant Messaging Services anderer großer Anbieter auf Augenhöhe: Bequem lassen sich über das Internet Nachrichten, Fotos und Videos an Freunde oder Bekannte versenden. Wer also mit einem WLAN-Netz verbunden ist oder über eine mobile Datenverbindung online ist, nutzt den Nachrichtendienst vollkommen kostenlos.

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Wie das mit den Fotos und Videos bei iMessage funktioniert? Im Prinzip nicht anders als beim Marktführer WhatsApp: Einfach neben der Eingabeleiste im entsprechenden Chatfenster auf das Kamera-Symbol klicken und das Foto aus dem Album auswählen oder direkt aufnehmen und versenden. Ebenso funktioniert die Sache mit einem Video. Jedoch hat Apple ein paar Kniffe eingebaut, die leider die Nutzerfreundlichkeit des Foto- und Videoversandes gegenüber Konkurrenzangeboten erschweren.

Screenshot: iMassage | Bild: Redaktion
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Wo speichert iMessage die empfangenen Fotos und Videos?

Auf den ersten Blick mag man denken, dass die ankommenden Bilder und Filme nur in der jeweiligen Konversation selbst abgelegt werden.. Die Fotos und Videos, die über eine iMessage-Konversation empfangen wurden, werden nicht im allgemeinen oder einem speziellen Fotoalbum niedergelegt. Dies muss gegebenenfalls für jede Datei einzeln per Hand nachgeholt werden.

Screenshot: iMassage | Bild: Redaktion
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Denn hier zeigt sich Apple kompromisslos: Wer Bilder oder Videos, die er in iMessage empfangen hat, löschen, bearbeiten oder nochmals ansehen möchte, der muss direkt in die jeweilige Konversation. Wird diese gelöscht, so sind auch die zugehörigen Mediendateien verschwunden.

Screenshot: iMassage | Bild: Redaktion
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Was hat es mit dem iOs-Backup auf sich?

Auf den zweiten Blick speichert Apple die versandten Medien aber doch dauerhaft – und zwar standardmäßig im Backup. Eine unnötige Funktion, die schon oft öffentlich kritisiert, bislang aber von Apple nicht grundlegend geändert wurde. Denn der Speicherbedarf dieser Medien kann bis auf mehrere Gigabyte ansteigen und so unnötigen Speicherplatz beschlagnahmen. Das wiegt umso schwerer, als sich der Speicher bei iPhone und iPad nicht mittels günstiger Speicherkarten erweitern lässt.

Screenshot: iMassage | Bild: Redaktion
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Jedes Foto und jedes Video, das über iMessage eingeht, wird unmittelbar nach dem Empfang in der Backup-Datei gespeichert. Diese ist unter „Einstellungen-Allgemein-Benutzung-iMessage“ zu sehen. Wer also seine Datei freiwillig zusätzlich im Fotoalbum ablegt, hat am Ende zwei Kopien auf dem jeweiligen Endgerät.

Was hilft gegen die Verschwendung des Speicherplatzes?

Einerseits hilft das einzelne Löschen jeder Datei, die nicht mehr benötigt wird, im Nachrichtenverlauf selbst. Einfach einmal lange auf die eine Nachrichten-Sprechblase drücken und anschließend „Mehr…“ antippen. Nun können einzelne Sprechblasen sowie die zugehörigen Fotos und Videos ausgewählt und gelöscht werden. Oder einfach zur radikalen Lösung greifen und direkt die gesamte Konversation löschen.

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