Wie kann man Smartphone und Tablet vor Kälte schützen?

Lasst mich raten: Ihr friert nicht gerne, stimmt’s? Wenn Euch das nächste Mal kalt ist, denkt nicht nur an Euch selbst, sondern auch an Eure technischen Geräte, die Ihr mit nach draußen nehmt! Manche von ihnen vertragen niedrige Temperaturen gar nicht gut, andere sind vergleichsweise unempfindlich.

Allgemein gilt natürlich: Kälte und Feuchtigkeit schaden Geräten wie Smartphones und Tablet-Computern. Gefährlich wird es bei Schnee und Eisglätte. Wenn Ihr ausrutscht, lasst Ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit Euer Smartphone fallen. Wenn es in den Schnee fällt, landet es zwar weich, aber es kann Feuchtigkeit ins Innere des Gehäuses eindringen. Wenn Ihr das befürchtet, solltet Ihr keine Zeit verlieren und sofort den Akku herausnehmen.

Da sind wir bei einem wichtigen Thema: Auswechselbare Akkus. Bei den meisten Premium-Smartphones lässt sich der Akku vom Benutzer nicht entfernen, jedenfalls nicht schnell und ohne Werkzeug. Das ist übrigens einer der Hauptgründe, warum ich mir dieses Jahr ein Samsung Galaxy S5 zugelegt habe. Der Akku kann einfach herausgenommen werden. Trotzdem hat es ein – in gewissen Grenzen – wasserdichtes Gehäuse. Einen Sturz in den Schnee sollte es unbeschadet überstehen.

teltarif-Logo | Bild: www.teltarif.de
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Die Experten des Portals teltarif.de raten zum Schutz von Smartphones und Tablets bei Winterwetter in einer Presseinfo:

>>Kälte und Nässe können nicht nur dem Menschen im Winter lästig sein. Für Smartphones und Tablets sind Frost und Schnee Gift. „Vorsicht besonders bei abrupten Temperaturwechsel: sie können zur Bildung von Kondenswasser führen, was im Gerät Schäden an der Elektronik verursacht. Am besten tragen Nutzer ihr Gerät immer in einer Innentasche, in der es warm und trocken bleibt“, rät Bettina Seute vom Onlinemagazin teltarif.de. Ist das Handy doch einmal nass geworden, wird am besten sofort der Akku entfernt, um einen Kurzschluss zu verhindern. Anschließend empfiehlt es sich, das Gerät an der Luft trocknen zu lassen – keinesfalls aber auf der Heizung. Wenn bereits ein Schaden entstanden ist, sollten Handynutzer das Gerät nicht selbst auseinander nehmen, sondern die Reparatur einem Fachhändler überlassen.

Für den Winter extra ein Outdoor-Handys anzuschaffen, lohnt sich meist nicht. „Wer jedoch sehr viel draußen unterwegs ist, für den können sich robustere Smartphones auszahlen: Outdoor-Smartphones können alles, was ihre Standard-Pendants auch können, sollten aber auch Stürze in Pfützen oder Schneeberge überstehen“, sagt Seute. Beachten sollten Nutzer, dass auch der Akku durch zu niedrige Temperaturen in Mitleidenschaft gezogen wird. Er verliert an Leistung und muss schneller wieder aufgeladen werden. Bei älteren Handys kann zudem das Display einfrieren, so dass die Anzeige nicht mehr fehlerfrei funktioniert.<<

Mehr Tipps haben die Experten des Portals auf www.teltarif.de/reise/handy-im-winter.html zusammengestellt.

Über Oliver Springer 351 Artikel

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik …

Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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