5 Tipps für sicheres mobiles Shopping

Ich bin wahrlich ein Intensiv-Nutzer des Internets, aber sogar ich denke bei dem Begriff mobiles Shopping daran, sich nach draußen zu bewegen und dort Einkäufe zu erledigen. Gemeint ist hingegen das Einkaufen über ein mobiles Endgerät, welches den Einkauf in Onlineshops ermöglicht. Und ja, das mach ich!

Wie generell beim Einkaufen im Internet sollten Verbraucher gewisse Vorsichtsmaßnahmen treffen, damit Dritte nicht unbefugt Zugriff auf Daten oder Geld erhalten. Es gibt allerdings ein paar Besonderheiten, wenn im Internet mittels Smartphone oder Tablet-Computer eingekauft wird. So ist es beispielsweise verlockend, schnelles Gratis-Internet an einem WLAN-Hotspot zu nutzen, aber solche offenen WLANs bergen nicht allein beim Onlineshopping Gefahren. Die wenigsten User setzen ein VPN ein – das kostet wenig und verhindert, dass Unbefugte Daten einsehen können.

Die Experten von Lookout haben in einer Presseinfo fünf Tipps für den sicheren Einkauf mittels mobiler Endgeräte zusammengestellt:

>>In vier Wochen ist Weihnachten. Die Einen genießen es, durch die festlich geschmückten Innenstädte zu bummeln, um Weihnachtsgeschenke für die Liebsten zu besorgen. Die Anderen ziehen es vor, die Präsente entspannt vom Smartphone aus zu organisieren. Laut einer Studie von Adobe werden in diesem Jahr 14 Prozent der Weihnachtseinkäufe mobil erledigt. Das entspricht einer Steigerung von 42 Prozent im Vergleich zu 2013. Der Großteil (68 Prozent) greift dabei auf das Tablet zurück, 32 Prozent bevorzugen das Smartphone.

Um böse Überraschungen unter dem Weihnachtsbaum zu vermeiden, hat Lookout die wichtigsten Tipps für sicheres, mobiles Weihnachtsshopping zusammengestellt.

  1. Sicher surfen mit „s“.Nur „https://“-Seiten sind sichere Seiten. Für Hacker ist es ein leichtes, auf ungesicherten Seiten (ohne ‚s’ hinter dem „http“) persönliche Nutzerdaten wie Passwort oder Kreditkartennummer einzusehen. Genaues Hinsehen lohnt sich!
  1. Öffentliches WLAN meiden.WLAN-Netze, die öffentlich zugänglich sind, sollten nicht für mobiles Shopping genutzt werden. Sie sind in der Regel unverschlüsselt, sodass praktisch jeder über dieses Netz private Daten abgreifen kann.
  1. Seriöse Händler.Mit wenigen Klicks ist der Kauf über das Tablet oder Smartphone abgeschlossen. Doch das geht oft so schnell, dass die Frage nach der Seriosität des Händlers auf der Strecke bleibt. Zwei, drei zusätzliche Klicks zahlen sich aus: Ist das Impressum korrekt? Wie wurde der Händler von anderen Kunden bewertet? So kommt das Weihnachtsgeschenk auch wirklich an.
  1. Auf sichere Apps setzen.Apps, die beim mobilen Weihnachtsshopping helfen, sollten ausschließlich von vertrauenswürdigen Quellen wie Google Play oder dem App Store heruntergeladen werden. Auch hier macht es Sinn, die Bewertungen der Nutzer zu lesen. Ist eine Mobile Security App, wie zum Beispiel Lookout, installiert, prüft diese auch vor dem Download, ob eine App sicher ist.
  1. Schutz für Smartphone und Tablet.Bei Verlust oder Diebstahl des Smartphones bleibt nicht nur der Weihnachtseinkauf auf der Strecke. Sicherheits-Apps wie Lookout können helfen, das Smartphone (samt Dieb) wiederzufinden. Außerdem sollte ein sicheres Passwort die privaten Daten auf dem Gerät schützen. Am besten ist das Display so eingestellt, dass es sich nach einigen Minuten automatisch sperrt und erst eine PIN-Eingabe die Benutzung ermöglicht.

Thomas Labarthe, Experte für mobile Sicherheit bei Lookout, fasst zusammen, was beim mobilen Weihnachtsshopping wichtig ist:

„In den frühen 2000er Jahren wurde das Shopping über das Internet immer beliebter. Zu Recht forderten die Konsumenten damals Sicherheitsmechanismen für diesen Shopping-Kanal ein. Jeder hat sich Sicherheitssoftware auf dem PC installiert. Jetzt überträgt sich das Online-Shopping auf Smartphones oder Tablets, allerdings haben sich hier die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen noch nicht durchgesetzt. Doch gerade auf mobilen Geräten befinden sich viele unserer persönlichen Daten wie Kontoverbindungen oder Passwörter. Der Schutz unserer Daten auf Smartphone und Co. wird daher immer wichtiger.“<<

Über Oliver Springer 353 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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