Testbericht Quack! Messenger

Der Quack! Messenger des Unternehmens SecretM bietet eine Besonderheit: Man kann als User Geld damit verdienen. Der Nutzer wird beim täglichen Chatten prozentual an den Werbeeinnahmen beteiligt und erhält den Verdienst monatlich auf ein PayPal-Konto überwiesen oder kann es alternativ an eine gemeinnützige Stiftung spenden. Für iOS gibt es die App übrigens auch.

Zum Zeitpunkt unseres Tests war die Messenger-App zwischen 100.000 und 500.000 Mal im App-Shop von Google heruntergeladen worden und erhielt von den Nutzern eine durchschnittliche Bewertung von 3,4 Sternen. Zur Nutzung sollte auf dem Smartphone oder Tablet eine halbwegs aktuelle Version des Betriebssystems installiert sein. Nach der Einrichtung eines Benutzerkontos mit der Handynummer und Festlegung eines Benutzernamens kann der Quack! Messenger genutzt werden.

Screenshot: Quack Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Quack Messenger | Bild: Redaktion

Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Benutzeroberfläche wurde logisch und einfach verständlich aufgebaut. Der Header zeigt links das Quack-Logo und ein Optionsmenü. Auf der rechten Seite befindet sich eine Lupe, ein Plus-Zeichen und ein Menü. Bei einem Klick auf das Logo erscheint ein Auswahlmenü mit den Punkten „Chats“, „Benutzer“, „Kontakte“, „Einkommen“ und „Einstellungen“. Basierend auf den Angaben unter „Einkommen“ werden entsprechende Werbebanner eingeblendet. Ein Klick auf die Lupe öffnet ein Suchfeld, in dem der Name eines Benutzers eingegeben und nach ihm gesucht werden kann. Das Optionsmenü neben dem Plus-Zeichen bietet die Möglichkeit, eine Gruppe zu gründen und Einstellungen vorzunehmen.

Screenshot: Quack Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Quack Messenger | Bild: Redaktion

Chatten mit dem Quack! Messenger

Ein Chat wird beim Quack! Messenger durch Klick auf einen Benutzernamen aus der Kontaktliste eröffnet. Der Chatbereich wurde in einen Nachrichtenbereich und ein Footer aufgeteilt. Der Gesprächsverlauf wird in Sprechblasen dargestellt. Die Sprechblase des Gesprächspartners ist in hellgrüner Farbe und die eigene in einer dunkelgrünen Farbe gehalten.

Screenshot: Quack Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Quack Messenger | Bild: Redaktion

Das Eingabefeld im Footerbereich ist selbsterklärend mit Smiley, Mikrofon und Dateioption. Die Dateioption verbirgt sich hinter der Büroklammer. Es lassen sich Fotos und Videos versenden sowie der eigene Standort dem Chatpartner mitteilen. Der Name des Gesprächspartners wird im Footer angezeigt. Alle eingegebenen Nachrichten, Bilder, ein Video und der eigene Standort wurden in unserem Test ohne merkliche zeitliche Verzögerung übertragen. Zur Personalisierung eines Gesprächs steht eine umfangreiche Auswahl an Smileys, Grafiken und Symbolen bereit.

Screenshot: Quack Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: Quack Messenger | Bild: Redaktion

Fazit im Test von Quack! Messenger

Der Quack! Messenger verfolgt mit der Beteiligung an den Einnahmen ein interessantes Konzept. Wie viel sich damit verdienen lässt, können wir nicht sagen, dafür müssten wir die App länger testen. Bei unserem Test konnten wir keine gravierenden Fehler oder Verzögerungen feststellen. Wirklich störend fand wir nur, dass bei Einblendung der großen Werbebanner im Chat die Übersichtlichkeit leidet. Da sollte sich der Anbieter noch eine ansprechendere Lösung einfallen lassen.

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