Hejjo Messenger im Test

Der Hejjo Messenger steht im Google Play Store als kostenloser Download zur Verfügung und erfordert zur Nutzung mindestens das Betriebssystem Google Android 2.3 oder höher. Zum Zeitpunkt unseres Tests gab es bei Google Play zwischen 10.000 bis 50.000 Downloads für die App und sie wurde von den Nutzern durchschnittlich mit 4,1 Sternen bewertet.

Screenshot: Hejjo Messenger
Screenshot: Hejjo Messenger

Derzeit wird unseres Wissens nur Android OS unterstützt, andere Betriebssysteme nicht. Gut ist allerdings, dass es möglich ist, sich via Web-Browser einzuloggen und den Hejjo Messenger am Computer zu nutzen. Das ist ein Plus, das viele andere Instant Messenger leider vermissen lassen.

Die App ermöglicht das Chatten mit anderen Usern des Hejjo Messengers. Ein Gratis-SMS-Versand ist auf die USA beschränkt. Kontakte können aus dem Adressbuch hinzugefügt werden. Neue Kontakte werden über die Handynummer oder den jeweiligen Hejjo-Nutzername hinzugefügt.

Screenshot: Hejjo Messenger
Screenshot: Hejjo Messenger

Eine SSL-Verschlüsselung sorgt für eine sicherere Übertragung der Nachrichten und Daten. Finanziert wird der kostenlose Messenger über Werbebanner, die aber gegen Zahlung einer jährlichen Gebühr von 99 Cent abschaltbar sind. Die Wahl zu haben, das gefällt uns!

Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Benutzeroberfläche wurde schlicht gestaltet, im Vordergrund steht einfache Bedienung, nicht Design. Das ist zwar schlicht, aber nicht unansehnlich. Der Header zeigt links das Hejjo-Logo, während rechts Icons für bestehende Chats, Kontakte und die Einstellungen (Zahnrad) geboten werden.

Die Chats werden im Hejjo Messenger mit den Namen der Gesprächspartner und Uhrzeit-Angaben in einer Liste angezeigt. Die Suchfunktion befindet sich hinter dem Zahnrad-Symbol und funktionierte im Test ohne Probleme.

Screenshot: Hejjo Messenger
Screenshot: Hejjo Messenger

Chatten mit Hejjo Messenger

Ein Chat wird beim Hejjo Messenger durch Klick auf den gewünschten Namen aus der Kontaktliste gestartet. Das Chatfenster besteht aus einem Header, Nachrichtenbereich und Eingabefeld. Der Headerbereich zeigt links den Namen des Gesprächspartners, daneben ist ein virtueller Papierkorb, außerdem sind zwei virtuelle Köpfe und ein Kuvert-Symbol zu sehen. Ein Klick auf den Namen öffnet das Profil des Gesprächspartners und mit einem Fingertipp auf das Papierkorb-Icon kann der Chat auf Wunsch gelöscht werden. In letzter Zeit ist das ein durchaus gefragtes Feature.

Die beiden virtuellen Köpfe symbolisieren die Möglichkeit, weitere Leute zum aktuellen Chat einzuladen und einen Gruppenchat zu starten. Das Kuvert bietet die Option zum Versand von Dokumenten und Dateien. Im Nachrichtenbereich werden die Chatpartner links und rechts mit ihrem jeweiligen Profilbild angezeigt. Die Texte werden in Sprechblasen angezeigt.

Screenshot: Hejjo Messenger
Screenshot: Hejjo Messenger

Das Eingabefeld befindet sich im Footer und bietet außer der Eingabe von Textnachrichten keine weiteren Möglichkeiten. Es sind keine Smileys verfügbar, der Versand von Fotos und Videos wird nicht unterstützt. Alle eingegeben Nachrichten wurden in unserem Test ohne merkliche zeitliche Verzögerung übermittelt.

Fazit im Test von Hejjo Messenger

Das Testergebnis fällt durchwachsen aus. Den meisten Verwendern von Instant Messaging Services wird der Hejjo Messenger zu wenig bieten. SSL-Verschlüsselung und die Möglichkeit, Chat-Verläufe zu löschen, sind interessante Extras, die aber nur für recht wenige Leute hohe Priorität haben. Das einfache Design und die Konzentration auf wenige Funktionen erleichtern die Bedienung. Wer lediglich einen SMS-Ersatz sucht, dem reicht der Funktionsumfang des Hejjo Messenger möglicherweise.

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