E-Book-Reader im Test der c’t

Kommt es Euch mittlerweile merkwürdig vor, „Gedrucktes“ zu lesen? Habt Ihr so ein merkwürdiges Gefühl in den Händen, wenn Ihr ein herkömmliches Buch in Euren Fingern habt, weil Ihr es gewohnt seid, E-Books zu lesen? Wenn ja – dann seid Ihr in der Minderheit, schon deshalb, weil nach wie vor die meisten Bücher auf bedrucktem Papier verkauft werden.

E-Books haben in den letzten Jahren allerdings stark aufgeholt. Sie bieten eine Reihe von Vorteilen, von denen manche mehr und manche weniger bekannt sind. Mich stört an bedrucktem Papier beispielsweise besonders, dass ich die Schriftgröße nicht ändern kann. Wie angenehm das elektronische Lesen ist, hängt stark von der verwendeten Hardware ab.

Ich empfehle die Anschaffung eines E-Book-Readers, auch wenn Tablets heute großartige Displays haben, die durchaus das Lesen von langen Texten erlauben. (Lesen auf Smartphones ist meiner Meinung nach nur was für zwischendurch.) Das geringe Gewicht (nicht nur gegenüber Tablet-Computern, sondern auch gegenüber auf Papier gedruckten Büchern) ist ein großer Vorteil von E-Book-Readern.

Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 25/14 | Bild: Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG
Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 25/14 | Bild: Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG

Informiert Euch vor dem Kauf eines E-Book-Readers gründlich über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle! Einen Mangel an Testberichten gibt es nicht, weder online noch bei gedruckten Fachzeitschriften wie der c’t. Deren Experten haben in einem Test aktuelle E-Book-Reader untersucht. In einer Presseinfo zum neuen Heft ist zum Test der E-Book-Reader zu lesen:

>>Die meisten E-Book-Reader halten mindestens 40 Stunden durch, bevor der Akku leer ist. Amazons neuer Kindle Voyager besticht durch ein besonders handliches Gehäuse. Der Kobo Aura H20 und der Tolino Vision 2 überleben sogar einen Ausflug in die Badewanne, zeigt ein Test des Computermagazins c’t in der aktuellen Ausgabe 25/14.

„Wer gerne liest, hat mit einem E-Book-Reader ein tolles Gerät, das lange durchhält und selbst bei Sonnenlicht eine gute Figur macht“, verspricht c’t-Redakteur Achim Barczok. „Dank der speziellen E-Ink-Displays benötigen die Geräte kaum Strom.“ Den Rekord im Test hat der Kindle Paperwhite mit 103 Stunden aufgestellt. Auch wenn man die zusätzliche Beleuchtung des Displays einschaltet, halten die meisten E-Book-Reader noch über 20 Stunden durch.

Amazon dominiert den Markt mit seinen Kindle-Modellen. Die E-Book-Reader anderer Anbieter können aber durchaus mithalten: Der Kobo Auroa H2O etwa überlebt problemlos einen Sturz ins Wasser, zeigt im Gegensatz zu den Kindle-Geräten auch offene Formate wie Epub an und lohnt sich wie der Kindle Voyage für Vielleser. Beide Geräte kosten um die 180 Euro.

Ein ganzes Stück günstiger sind der Kindle Paperwhite und der Tolino Vision 2. Der Kindle hat das bessere Display, der Tolino die größere Auswahl an E-Book-Shops. Wer nur gelegentlich liest, kann auch mit dem Basis-Kindle für 59 Euro zufrieden sein, muss allerdings auf eine integrierte Leuchte verzichten. Mit der Entscheidung für eines der Kindle-Geräte legt man sich übrigens fest: E-Books für diese Geräte gibt es nur bei Amazon.<<

Über Oliver Springer 379 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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