Testbericht Omlet Chat

Über den Namen Omlet Chat kann man denken, was man will. Tatsache ist: Er bleibt einem im Gedächtnis und das Logo des Instant Messaging Dienstes brennt sich einem ins Gedächtnis. Angesichts der Fülle an Instant Messengern ist es enorm wichtig aufzufallen.

Als wir unseren Test mit der Android-App durchführten, gab es laut Zähler in Google play schon 1.000.000 und 5.000.000 Installationen. Zur Nutzung der App sollte Android OS in Version 2.3.3 oder höher auf dem Smartphone installiert sein. Die durchschnittliche Bewertung von Usern lag zur Zeit unseres Tests bei 3,9 Sternen und gelobt wird vor allem das Konzept: Nach Herstellerangaben werden die Daten der Anwender nur für zwei Wochen gespeichert. Für iOS (Apple) ist die App ebenfalls erhältlich.
Das Benutzerkonto kann mit einem Cloudspeicher der eigenen Wahl verbunden werden, wo dann die Speicherung der Chatdaten erfolgt. Erstellte Fotoalben lassen sich mit Kontakten in der Nähe teilen und auch dann, wenn sich diese nicht in der Kontaktliste befinden sollten. Das Programm hat keine Werbebanner und die Daten der Nutzer werden angeblich durch modernste Datenschutztechnologien der Stanford University geschützt.

Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion
Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion

Benutzeroberfläche und Bedienung
Die Benutzeroberfläche von Omlet Chat wurde ansprechend gestaltet und erfordert wenig Einarbeitungszeit. Der Header bietet ein Optionsmenü, ein Kontakt-Button, eine Alarmglocke und einen Stern. Das Optionsmenü setzt sich aus den Punkten Chats, Übertragung hier, Kontakte, Einstellungen und Feedback zusammen. Der eigene Benutzername kann mit einem Fingertipp auf den Namen einfach geändert werden. In den Einstellungen lässt sich die App an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Der Kontakt-Button bietet die Möglichkeit nach Kontakten zu suchen und bei Bedarf hinzuzufügen. Die Alarmglocke zeigt nach einem Klick eventuelle Benachrichtigungen an und hinter dem Stern verbergen sich die Favoriten.

Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion
Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion

Chatten mit Omlet Chat
Ein Gespräch wird bei Omlet Chat mit der Eingabe des Benutzernamens des Gesprächspartners gestartet. Die Anmeldung dauerte bei unsrem Test ein Weilchen und erforderte Geduld, da wir sie auch als sehr umständlich und kompliziert empfunden haben. Es ist nur eine Anmeldung per Handynummer möglich. Das Chatfenster wurde in einen Header, Nachrichtenbereich und Footer aufgeteilt. Im Header steht rechts ein Optionsmenü zur Verfügung, welches Informationen zum Gesprächspartner und Gruppendetails bietet.

Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion
Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion

Der Nachrichtenbereich zeigt den Gesprächsverlauf mit Sprechblasen an. Der Footer beherbergt das Eingabefeld mit Plus-Zeichen, Smiley und Mikrofon. Das Plus-Zeichen öffnet sieben Optionen wie GIF-Suche, Kamera, Sticker erstellen, Bildersuche und Foto-Bearbeitung. Bei den Smileys und Stickern besteht eine ausreichende Auswahl.

Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion
Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion

Alle eingegebenen Textnachrichten wurden bei unsrem Test von Omlet Chat sofort übertragen, aber beim Videoversand mussten wir feststellen, dass keine Videos verschickt werden konnten. Der Fotoversand hingegen klappte ohne Probleme. Ähnlich wie bei Facebook können bei Omlet Chat Beiträge, die einem gefallen, mit einem Herz-Symbol markiert werden.

Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion
Screenshot: Omlet Chat | Bild: Redaktion

Fazit im Test von Omlet Chat
Wir können die Messenger-App Omlet Chat empfehlen, weil die wesentlichen Funktionen leicht zu bedienen sind und ein paar nette Extras vorhanden sind. Die App ist recht übersichtlich gestaltet und das Datenschutzkonzept ist interessant. Nachprüfen, ob die Daten der Nutzer nur zwei Wochen lang gespeichert werden, können wir leider nicht.

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