Billig-Notebooks im Test der c’t

Wer ein neues Notebook kaufen möchte, erhält derzeit für sehr wenig Geld ein brauchbares Gerät. Das stimmt jedenfalls dann, wenn das neue billige Notebook nur für einfache Aufgaben wie E-Mail, Briefe, Nachrichten-Lesen, Onlinebanking, Chatten oder Terminverwaltung verwendet werden soll.

Tatsächlich bieten Billig-Notebooks ein Leistungsspektrum, bei dem viele Anwender gar nichts vermissen, weil sie gar nicht viel mit ihrem Computer vorhaben, sondern nur Alltagsaufgaben damit erledigen möchten. Wer wirklich keine besonderen Anforderungen an seinen neuen Computer stellt, kann ruhig sparsam sein. Andererseits darf man sich nichts vormachen: Ein Notebook für 250 Euro leistet weit weniger als ein 1.000-Euro-Gerät. Da Notebooks nicht so gut wie Desktop-PCs aufgerüstet werden können, ist es vor dem Kauf eines Notebooks sehr wichtig, den künftigen Bedarf richtig einzuschätzen.

Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 22/14 | Bild: Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG
Computermagazin c’t in seiner Ausgabe 22/14 | Bild: Heise Medien Gruppe GmbH & Co. KG

Die Experten der c’t haben billige Notebooks für die aktuelle Ausgabe ihres Magazins getestet und informieren in einer Pressemitteilung:

>>Preisrutsch bei den Notebooks: Schon ab 250 Euro gibt es ein reichhaltiges Angebot. Wer das Gerät hauptsächlich zum Surfen, Tippen und Videos schauen nutzt, findet unter den Schnäppchen alltagstaugliche Rechner. Die schnellsten Notebooks findet man hier aber erwartungsgemäß nicht, schreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 23/14.

Dank Windows aktueller Lizenzpolitik ist auf allen Geräten Windows 8.1 mit Bing installiert. Nicht nur die mitgelieferte Software ist fast identisch, auch in der Geschwindigkeit weisen die getesteten Geräte kaum Unterschiede auf. „Alle Rechner waren ungefähr gleich langsam, aber für das normale Arbeiten reicht das Tempo“, sagt c’t-Redakteur Florian Müssig. Um seine Geduld nicht zu sehr auf die Probe zu stellen, sollte man ein Gerät mit 4 GByte Arbeitsspeicher kaufen. 2 GByte Arbeitsspeicher bremsen die Notebooks unnötig aus.

Für den niedrigen Preis haben die Hersteller vor allem bei der Akkulaufzeit und der Ausstattung abgespeckt. Während das HP Notebook 250 G 3 bestenfalls viereinhalb Stunden durchhält, kitzelt das Acer Exensa 2509 fast elf Stunden aus seinem Akku. Dells besonders günstiges Inspiron 15 war sehr leise, überzeugte mit einer ordentlichen Laufzeit, hatte aber das schlechteste Schnittstellenangebot. Die Notebooks von Packard-Bell und Toshiba schwammen größtenteils unauffällig durch den c’t-Testparcours.

„Jedes Gerät hat individuelle Stärken und Schwächen. Alles in allem tragen die aktuellen Notebook-Schnäppchen ihre Bezeichnung zu Recht. Was deutlich Besseres bekommt man erst zum doppelten oder dreifachen Preis“, urteilt c’t-Redakteur Florian Müssig. „Wer kein Tempowunder erwartet, bekommt viel Notebook für sein Geld.“<<

Über Oliver Springer 353 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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