Testbericht MiTalk Messenger

Die Messenger-App MiTalk Messenger des chinesischen Smartphone-Herstellers Xiaomi haben wir über den Google Play Store kostenlos heruntergeladen und auf dem Acer Cloud mobile S500 Smartphone getestet. Zum Zeitpunkt unseres Tests gab es zwischen 500.000 bis 1 Million Downloads und von bisherigen Anwendern wurde die App mit durchschnittlich 4,1 Sternen bewertet.

Zur Nutzung der Messenger-App sollte Google Android 2.1 oder höher installiert sein. Eine Version für iOS (Apple) ist ebenfalls erhältlich, aber die haben wirnicht getestet. Immerhin werden also die beiden größten mobilen Plattformen unterstützt, sodass Ihr die meisten Eurer Kontakte zum MiTalk Messenger einladen könntet. Uns hat der MiTalk Messenger beim Testen Spaß gemacht.

Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion

Was bietet die App?

Geboten werden Gruppenchat, Bildversand, Sprachnachrichten, Videonachrichten, Emoticons und eine ansprechende Benutzeroberfläche. Im Gegensatz zu vielen anderen Instant Messaging Services wirkt dieser ausgereift. Nach Herstellerangaben handelt es sich bei dem MiTalk Messenger um eine der am schnellsten wachsenden mobilen sozialen Applikationen auf dem Markt. Mag sein, aber in Deutschland kennt den MiTalk Messenger wohl fast niemand. Schade eigentlich, denn man kann eine Menge damit machen.

Zur Zeit werden die Sprachen Chinesisch und Englisch unterstützt, während eine deutsche Benutzeroberfläche noch nicht zur Verfügung steht. Die Nutzung der Messenger-App ist kostenlos und soll es weiterhin bleiben.

Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion

Benutzeroberfläche und Bedienung

Die Benutzeroberfläche des MiTalk Messengers besitzt wie erwähnt eine Menüführung in englischer Sprache, wurde aber teilweise ins Deutsche übersetzt. Das hat uns ein wenig verwirrt. Beim ersten Start werden ein Benutzername und ein Passwort festgelegt. Das Profil kann auf Wunsch mit einem Foto ergänzt werden.

Der Header zeigt den eigenen Benutzernamen, direkt darunter befindet sich der Contentbereich und im Footer sind vier Auswahlpunkte zu sehen. Der Footer umfasst die Bereiche „Chats“, „Friends“, „Pinnwand“ und „More“. Die Optionentaste des Smartphones öffnet ein Menü mit den Punkten „Feedback/Bericht“, „Setting“, „Update“ und „Beenden“. Der Punkt „Chats“ listet alle bisherigen Onlinegespräche mit dem jeweiligen Namen des Gesprächspartners auf.

Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion

Der zweite Punkt „Friends“ umfasst eine Liste, in diese können Kontakte hinzugefügt und Chat-Gruppen gegründet werden. Auf der Pinnwand lassen sich wie in einem Blog beliebige Beiträge veröffentlichen. Der letzte Punkt „More“ setzt sich aus den Optionen „Einstellungen“, „in der Nähe“, „Hände schütteln“, „Message“ und „Erinnerung“ zusammen. Mit dem Punkt „Hände schütteln“ werden durch Schütteln des Smartphones andere MiTalk-Nutzer in der Nähe ermittelt. Die Funktion „Erinnern“ bietet die Möglichkeit, sich per Text oder Sprachnachricht an einen bestimmten Termin erinnern zu lassen. Die Option „Einstellungen“ ermöglicht es, die Messenger-App individuell anzupassen. Ihr seht: Beim MiTalk Messenger gibt es manches, was andere Instant Messenger nicht haben.

Auf der grafischen Seite beeindruckt der MiTalk Messenger mit einem bunten, hellen, freundlichen Design. Beim Chatten stehen zahlreiche Emoticons und einige Animationen zur Auswahl, mit denen ein Gespräch aufgelockert werden kann.

Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion

Chatten mit MiTalk-Messenger

Ein Chat wird beim MiTalk-Messenger eröffnet, indem auf einen Namen in der „Friends“-Liste geklickt wird. Das Chatfenster wurde in die Bereiche Footer, Nachrichtenbereich und Eingabefeld aufgeteilt. Im Eingabefeld befindet sich links ein Plus-Zeichen, in der Mitte das Textfeld und daneben ein Smiley. Direkt unter dem Eingabefeld kann die Videoübertragung eingeschaltet werden.

Alle Textnachrichten wurden bei unserem Test der App ohne spürbare zeitliche Verzögerung übertragen. Der Videoversand klappte nicht, während der Versand von Bildern keine Probleme bereitete. Nach einem Klick auf das Pluszeichen stehen einem die neun Punkte „Kamera“, „Fotogalerie“, „Standort“, „Namecard“, „Doodle“, „GIF“, „Change Cover“, „Gruppenmitglieder“ und „Erinnerung“ zur Auswahl. Die Standortermittlung erfogt per GPS und war beim Ausprobieren sehr genau. Animierte GIFs liefen problemlos. Sie lassen sich durch einen Fingertipp auf GIF erstellen. Bei den Emoticons ist die Anzahl angemessen und für die meisten Chats ausreichend.

Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion
Screenshot: MiTalk Messenger | Bild: Redaktion

Fazit im Test von MiTalk Messenger

Der MiTalk Messenger ist ein Blick wert. Wir finden es sehr schade, dass der Videoversand bei uns nicht funktioniert hat. Abgesehen von den vielen erforderlichen Berechtigungen, welche die Messenger-App einfordert,  ist das aber der einzige echte Kritikpunkt unsererseits.

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