Bei Geschäftsreisen die Umwelt schonen – in Zukunft wichtig!

Wie im privaten Bereich gilt im Berufsleben: Weniger Fahrten und Flüge schonen die Umwelt. Das gilt nicht zuletzt für Reisen. Während es im Privatleben kaum zwingende Gründe für Reisen gibt, haben Geschäftsreisen einen anderen Stellenwert. Natürlich lassen sich mit moderner Technik wie etwa Videokonferenzsystemen einige Reisen vermeiden. Und teilweise oder sogar ganz von zu Hause zu arbeiten ist ebenfalls eine Möglichkeit. Andererseits bleibt der direkte Kontakt im Geschäftsleben wichtig.

Es kommt allerdings sowieso mehr darauf an, wie man reist. Eine gute Organisation hilft nicht nur, Zeit und Geld zu sparen, sondern kann außerdem die Umweltbelastung durch das Reisen deutlich verringern. Das gilt nicht nur für Geschäftsreisen, aber laut einer neuen Studie geht die große Mehrheit der Geschäftsreisenden davon aus, dass Umweltaspekte hier künftig eine wichtigere Rolle spielen werden.

Der Deutsche ReiseVerband schreibt in einer Pressemitteilung über diese Umfrage:

>>70 Prozent der Geschäftsreisenden finden, dass das Thema Nachhaltigkeit derzeit bei der Buchung eine wichtige Rolle spielt. Doch 84 Prozent denken, dass die Bedeutung von Umweltschutzaspekten in den nächsten Jahren noch steigen wird. Wichtigster Aspekt ist und bleibt jedoch die Effizienz bei der Planung und Durchführung. Das sind Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel 2014“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV). Ihr zufolge sind auch Work-Life-Balance und Risikomanagement wichtige Trendthemen.

Für die DRV-Studie wurden die Geschäftsreisenden zunächst aufgefordert, die Wichtigkeit einzelner Aspekte für Geschäftsreisen zum aktuellen Zeitpunkt anzugeben. Anschließend mussten sie einschätzen, ob die Relevanz dieser Faktoren in den kommenden Jahren steigen oder sinken wird. Topwerte erzielt jeweils der Aspekt „Effizienz bei der Planung und Durchführung einer Geschäftsreise“: 97 Prozent finden dies bereits jetzt wichtig, 93 Prozent gehen von einer steigenden Bedeutung aus.

„Hier klaffen Anspruch und Wirklichkeit oft deutlich auseinander“, sagt Stefan Vorndran, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV. „Noch immer lassen viele Unternehmen ihre Mitarbeiter selbst die Reisen organisieren anstatt dies in die routinierten Hände von Experten zu geben. Das treibt die indirekten Kosten in die Höhe.“

Den größten Sprung nach oben in der Relevanz macht aus Sicht der Geschäftsreisenden das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Nur sieben von zehn Befragten halten dies jetzt schon für relevant, aber 84 Prozent glauben, dass Unternehmen sich zukünftig stärker der Frage widmen müssen, wie ihre Mitarbeiter umwelt- und klimaschonender reisen können.

Neue Werte verändern auch Geschäftsreisen

Etwas kleiner ist die Differenz beim Thema „sinnvolle Verbindung von Arbeit und Freizeit“ auf Geschäftsreisen, also der Work-Life-Balance. 73 Prozent finden dies bereits jetzt wichtig, 80 Prozent gehen von einer höheren Relevanz in Zukunft aus. „Dies bestätigt die Werteverschiebung, wie sie der sogenannten Generation Y zugeschrieben wird“, sagt Stefan Vorndran. „Die jungen Fachkräfte wollen heute zwar einen anspruchsvollen Job, aber auch den entsprechenden Ausgleich.“

Ebenfalls ein Trendthema im Zusammenhang mit Geschäftsreisen ist das Risikomanagement. Schon jetzt finden 83 Prozent, dass die gezielte Bereitstellung von Informationen zu Reiserisiken für die Mitarbeiter wichtig ist, etwa bei Reisen in Krisenländer. 88 Prozent denken, dass dies noch wichtiger werden wird, was angesichts aktueller Unruhen in der Ukraine, Israel, Kenia und Nigeria plausibel erscheint.

Unternehmensentscheider, die ihr Travel Management professionalisieren und verbindliche Standards etwa für nachhaltiges Reisen festlegen wollen, können sich dafür Unterstützung von Geschäftsreisebüros holen. Die Spezialisten sorgen auch dafür, dass Reisen effizient ablaufen, dass Mitarbeiter gut informiert sind und nicht unnötig Zeit verlieren. Das trägt zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und mehr Zufriedenheit bei den Reisenden bei.

Zur Studie „Chefsache Business Travel 2014“

Die Studie „Chefsache Business Travel 2014“ wurde im Auftrag des Deutschen ReiseVerbands (DRV) durchgeführt. 110 Geschäftsführer, die selbst regelmäßig auf Geschäftsreisen sind, sowie 110 geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern wurden dafür zum Thema Geschäftsreisen befragt. Die Daten wurden vom 2. bis 14. Oktober 2013 erhoben.

Über die Kampagne „Chefsache Business Travel“

Auf Geschäftsreisen setzen Unternehmen ihre wichtigste Ressource ein: den hochqualifizierten Mitarbeiter. Knapp 90 Prozent schicken ihre Mitarbeiter mit dem Ziel auf Reisen, Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen oder zumindest vorzubereiten. Der effizienten Gestaltung von Geschäftsreisen im Unternehmen misst die Chefetage jedoch trotzdem oft keine strategische Bedeutung zu. Dabei wird diese Aufgabe immer komplexer. Nicht nur Kosten, sondern auch andere Kriterien wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Sicherheit gilt es zu beachten.

Ziel der Initiative von Travel Management Companies im DRV ist es, Geschäftsreisen als strategisches Managementthema zu verankern und den Nutzen eines professionellen Geschäftsreisemanagements in Zusammenarbeit mit den Geschäftsreisebüros auf Entscheiderebene besser bekannt zu machen.

Die Kampagne Chefsache Business Travel wird von folgenden Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband getragen: BCD Travel, Carlson Wagonlit Travel, DERPART TRAVEL SERVICE, FCm Travel Solutions, FIRST Business Travel und Lufthansa City Center. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.chefsache-businesstravel.de.<<

Über Oliver Springer 387 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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