UHD-Fernseher günstig kaufen?

Ich glaube fest daran, dass Ultra High Definition (UHD) sich in naher Zukunft durchsetzen wird. Die Fernsehsender werden vermutlich eine Weile brauchen und sich erst noch gegen die nötigen Investitionen sträuben. Lange warten sollten sie nicht, denn die Onlinevideotheken sind bereits dabei, Angebote in UHD vorzubereiten. 

In den USA produzieren Netflix, das bald in Deutschland startet, und Amazon bereits in UHD-Auflösung Serien. Für die Fernsehsender brechen mit zunehmendem Erfolg der Video-on-Demand-Angebote eh harte Zeiten an. Da sollten sie nicht noch bei der Bildqualität sparen! Für die Verbraucher bedeutet das: Inhalte in UHD-Auflösung sind derzeit zwar Mangelware, aber sie kommen. Wer sich dieses Jahr noch einen Fernseher kauft, muss nicht in jedem Fall zu einem UHD-Gerät greifen, aber in Betracht gezogen werden sollte eine UHD-Auflösung allemal.

So günstig wie Full-HD-Flachbildfernseher sind die TV-Geräte mit UHD-Auflösung zwar bisher nicht, aber wie gutscheinsammler.de analysiert hat, sind sie andererseits auch kein teurer Luxus mehr. In einer Pressemitteilung lesen wir:

>>Ultrascharf fernsehen mit einem UHD-Gerät – wer will das nicht? Spätestens mit der diesjährigen Internationalen Funkausstellung IFA, die eben in Berlin zu Ende gegangen ist, ist der UHD-Trend gesetzt. Der neue Standard verspricht Bilder, deren Qualität die von HD-Geräten deutlich übertrifft – genau viermal so scharf sind UHD-Bilder im Vergleich zu HD-Bildern. „Ja, und deswegen ist UHD auch noch viel zu teuer“, denken sich viele Konsumenten. Ein Angebotsvergleich von Gutscheinsammler.de zeigt aber: denkste! Ultrascharf geht bereits jetzt ultragünstig – es kommt aber auf Details an.

In einer aktuellen Angebots-Analyse (http://www.gutscheinsammler.de/urban-me/ifa-trends-2014) stieß Gutscheinsammler.de auf drei UHD-TV-Geräte, die für unter 500 Euro zu haben sind. Alle haben die geforderte UHD-Bildschirmauflösung von 3840 mal 2160 Pixeln. Käufer sollten aber auf die Details achten: 3-D-Unterstützung, integrierte Empfangseinheiten für alle relevanten TV-Empfangswege sowie SmartTV-Funktionen sind nicht automatisch mit an Bord. Hinzu kommt: Wichtige Schnittstellen waren bei den analysierten Angeboten nicht immer auf dem allerneuesten Stand. Experten raten zu HDMI 2.0, das im Gegensatz zu HDMI 1.4 die für UHD-Inhalte nötige Übertragungsrate bietet.

Smart-Shopper fragen: was will ich unbedingt, auf was kann ich verzichten?

In der Preisklasse bis 1.000 Euro können Schnäppchenjäger fündig werden, die sich vorab klar bewusst machen, auf welche Features sie aufgrund ihrer persönlichen Vorlieben verzichten können. Wer beispielsweise nicht unbedingt 3-D-TV-Bilder sehen möchte, findet Geräte, die ansonsten bereits Ausstattung wie integrierte Tuner, neueste Schnittstellen und hohe Heim-Netzwerkfähigkeit bieten.

In der Preisregion über 1.000 Euro nehmen die Modell- und Ausstattungsvielfalt weiter zu. Features wie integrierte USB-Recorder, WLAN-Module oder 3-D-Unterstützung sind zahlreich. Auch hier gibt es noch gute Möglichkeiten, zu sparen, denn die Preisunterschiede zwischen den Modellen können bei vergleichbarer Ausstattung durchaus mehrere Hundert Euro betragen.

„Unsere Analyse zeigt: Ultrascharf und ultragünstig fernsehen ist kein Widerspruch. Ein Extratipp für alle, die sich noch mit dem UHD-Vorgängerstandard HD zufrieden geben: Die Geräte sind derzeit mit guter Ausstattung bereits für weniger als 400 Euro zu haben“, sagt Tobias Klien, Smart-Shopping-Experte von Gutscheinsammler.de.

Die Zukunft spricht für UHD

Last but not least: Viel diskutiert sind die aktuell noch spärlich verfügbaren Inhalte in echtem UHD. Experten der Stiftung Warentest rieten Verbrauchern deswegen kürzlich noch, mit dem UHD-TV-Kauf abzuwarten. Branchenkenner Marcel Gonska, CEO des Beratungsunternehmens White Light Consulting, hielt auf Gutscheinsammler.de-Anfrage dagegen, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis neue Services die Bereitstellung von UHD-Inhalten erleichtern. Das wichtigste Argument für den neuen Standard ist demnach seine Zukunftsfähigkeit.<<

Über Oliver Springer 349 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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