Warum mobile WLAN-Router so interessant sind

Internet über WLAN assoziieren die meisten Verbraucher mit ihrem Zuhause – vielleicht auch mit ihrem Arbeitsplatz oder Cafés und Bahnhöfen. Aber nicht mit „unterwegs“, doch da ist ein Umdenken sinnvoll! Eine gute Wahl sind mobile WLAN-Router besonders für diejenigen, die unterwegs mehr als nur ein mobiles Endgerät ins Internet bringen wollen.Wer unterwegs nur sein Smartphone dabei hat, sollte sich eher nach einem günstigen Smartphone-Tarif mit hohem Traffic-Limit umsehen. Soll zusätzlich ein Tablet und vielleicht noch ein E-Book-Reader online gehen, ergibt es allerdings Sinn, den tragbaren Hotspot mit dem Internet zu verbinden und alle anderen Geräte mit dem Hotspot zu koppeln. Sogar noch interessanter ist diese Variante, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, beispielsweise als Familie.

Ausgiebig mit dem Thema mobile WLAN-Router beschäftigt hat sich die Redaktion des Magazins Macwelt. In einer Pressemitteilung zum neuen Heft steht:

>>Auch im Jahr 2014 bleibt Internet-Verfügbarkeit immer und überall weiter ein Traum. Probleme machen die nach wie vor schlechte Netzabdeckung im ländlichen Deutschland oder im Ausland erhebliche Kosten beim Surfen mit einem deutschen Handyvertrag. Eine Lösung des Problems bieten laut Macwelt mobile WLAN-Router. In der aktuellen Ausgabe (10/2014) beschreibt die Redaktion drei aktuelle Modelle und gibt fünf gute Gründe für den Einsatz der mobilen Router.

Für die Verwendung eines mobilen WLAN-Routers im Ausland spricht nach Ansicht der Macwelt-Redaktion vor allem die Senkung der Kosten beim Datenverbrauch. Die deutsche SIM-Karte kann im eigenen Handy verbleiben, das Daten-Roaming wird abgeschaltet und in den Router kommt die Karte eines ausländischen Anbieters. Der Router erzeugt dann ein Netz vor Ort, das man mit sich herumträgt. Gesurft wird mit dem eigenen iPhone über die günstigen Tarife der lokalen Anbieter.

Mobile Router bieten darüber hinaus die Möglichkeit, mehrere Geräte gleichzeitig ans Internet anzubinden. So können sich je nach Typ bis zu zehn Personen einwählen und Daten wie Fotos oder Videos direkt über das WLAN unter Umgehung des Handynetzes und daher ohne zusätzliche Kosten untereinander austauschen. Weiterhin kommt man einfacher in den Genuss hoher Übertragungsraten: Dazu wird der Router an der Stelle mit dem besten Netzempfang platziert, während das Handy im Radius von zehn bis zwanzig Metern flexibel bleibt.

Im Inland bietet ein solcher Router die Möglichkeit, Funklöcher zu umgehen, indem darin beispielsweise je nach Netzabdeckung Prepaid-Karten unterschiedlicher Anbieter zum Einsatz kommen können, ohne ständig die Karte im eigenen Handy wechseln zu müssen. Des Weiteren können einige Router auch als Repeater für stationäre WLANs z. B. im Hotel oder – wenn sie mit USB-Anschluss ausgerüstet sind – als mobile Ladestation eingesetzt werden.

Bewertet wurde von Macwelt der TP-Link M5350 für 50 Euro mit dem Gesamturteil 1,7 (gut). Er überzeugte durch eine lange Laufzeit und ab Werk verschlüsseltem WLAN. Ebenfalls das Urteil gut, aber mit der Note 2,3, erhielten der TP-Link MR3040 für 35 Euro, er bietet eine gute Akku-Laufzeit und flexible Anschluss-Möglichkeiten, und der 150 Euro teure Zyxel WAH 7130, der mit hohen Datenraten, verschlüsseltem WLAN ab Werk und Firmware-Update per Browser punktet.<<

Über Oliver Springer 350 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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