Rechtschreibung in Anschreiben und Lebensläufen gründlich prüfen!

Es gibt so viele Möglichkeiten, sich bei der Bewerbung um einen Job selbst zu sabotieren! Manche davon lassen sich leicht eliminieren. Orthografie und Interpunktion in einem Bewerbungsschreiben etwa lassen sich vor dem Absenden in Ruhe auf Fehler überprüfen. Zur Sicherheit kann man eine andere Person darum bitten, nach Fehlern zu suchen. Allein schon der frische Blick kann hilfreich sein.

Einen Großteil möglicher Fehler erkennen bereits Textverabeitungsprogramme wie Word aus dem Office-Paket von Microsoft. Wie kann es sein, dass sogar solche leicht zu erkennenden Fehler in Bewerbungsunterlagen zu finden sind? Laut einer aktuellen Untersuchung sind Personalverantwortliche nicht nachsichtig, was das angeht. Dabei können Personaler ja gar nicht wissen, ob sich ein Bewerber mit fehlerfreien Unterlagen hat helfen lassen. Wie aussagekräftig ist das dann?

In einer Pressemitteilung von Jobware heißt es über die Ergebnisse der Studie:

>>Personaler haben eine Null-Fehler-Toleranz beim Lesen von Bewerbungsanschreiben. Das zeigt die erste Eye-Tracking-Studie der Jobbörse Jobware in Kooperation mit USEYE zur Optimierung von Anschreiben und Lebensläufen. Rechtschreib- und Grammatikfehler sind demnach ein Hauptgrund für das Scheitern von Bewerbern im frühen Bewerbungsprozess.

Jobware hat Personaler beim Lesen von Bewerbungsunterlagen mithilfe des Eye-Tracking-Verfahrens beobachtet und die Erfolgsfaktoren in einer Befragung ermittelt. Es stellte sich heraus, dass Personalern schon ein einziger Flüchtigkeitsfehler genügt, um ein Anschreiben auszusortieren. Sie verbinden orthografische Fehler häufig mit mangelnder Motivation, Qualifikation oder fehlendem Qualitätsbewusstsein.

Etwas größer ist die Toleranz gegenüber Rechtschreibfehlern in Lebensläufen. Immerhin 71 Prozent der Personaler geben an, maximal zwei Fehler – bei einem ansonsten passenden Kandidaten – in Kauf zu nehmen. Interessanterweise zeigt sich dabei, dass Flüchtigkeitsfehler, etwa Buchstabendreher, wesentlich strenger bewertet werden, da sie bei Nutzung einer Rechtschreibkorrektur leicht hätten vermieden werden können.

„Unternehmen erwarten im Bewerbungsschreiben eine makellose Rechtschreibung. Bewerbern ist daher zu raten, auf sprachlich und inhaltlich perfekte Anschreiben zu achten“, erklärt Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer von Jobware. Mit dem Bewerbungstool Anschreiben2Go unterstützt Jobware daher Bewerber kostenlos bei der Erstellung eines erfolgreichen Anschreibens für die Bewerbung: www.anschreiben2go.de.<<

Über Oliver Springer 356 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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