Instant Messenger OctroTalk im Test

Der Instant Messenger OctroTalk ist für Android OS sowie für iOS (Apple) Symbian, BlackBerry OS, Windows, Mac OS X, Windows Mobile und Windows Phone erhältlich. Außerdem kann man sich mittels Browser via Web mit dem Instant Messaging Service verbinden. Diese Vielfalt an unterstützten Plattformen ist gut. Wir haben die Android-App ausprobiert.

Die Messenger-App OctroTalk arbeitet mit den Protokollen Jabber/XMPP/Google Talk und ist daher nicht auf die Kommunikation mit anderen Usern von OctroTalk beschränkt. Bei Android sollte Version 2.1 auf dem mobilen Gerät installiert sein. Das Programm beherrscht die Messaging-Grundfunktionen und Anrufe zu Gesprächspartnern überall auf der Welt sind für 1 Cent pro Minute möglich. Die Internet-Telefonie wird durch das SIP-Protokoll unterstützt, wodurch Telefonate in das Festnetz und Mobilfunknetze gegen Gebühr möglich sind.

Benutzeroberfläche und Bedienung
Die Benutzeroberfläche weist ein einfaches Design auf, bei dem die Funktionen selbst im Mittelpunkt stehen. Tolle grafische Effekte darf man nicht erwarten. Der Header zeigt den OctroTalk-Schriftzug, einen Bewertungs-Button und einen Options-Button.

Screenshot Octro Talk - Kontakte
Screenshot Octro Talk – Kontakte

Direkt unter der Kopfzeile befinden sich rechts zwei Sprechblasen und links ein virtuelles Telefon. Darunter wurde die Kontaktliste integriert und im Footer ist ein Werbebanner zu sehen, welcher der Finanzierung der kostenlosen Messenger-App dient. Die Einrichtung eines Accounts gestaltete sich mit der Eingabe der XMPP-Daten, in unserem Fall war es ein GMX-Mailkonto, recht einfach und erforderte nur wenig Zeit. Die Einrichtung war nach rund sechs Minuten abgeschlossen.

Chatten mit OctroTalk
Ein Gespräch wird bei OctroTalk mit Klick auf einen Namen aus der Kontaktliste eröffnet. Das Chatfenster gliedert sich in die drei Bereiche Header, Nachrichtenverlauf und Eingabefeld. Im Footer steht ein Options-Button zur Verfügung, über den die Punkte „Templates“, „Emoticons“ und „Close Chat“ durch einen Fingertipp verfügbar sind.

Wie bei einem klassischen Chat wird die Nachricht in das Eingabefeld eingetragen und anschließend gleich versandt. Wir stellten jedoch fest, dass bei der Eingabe einer Nachricht der eingegebene Text quasi nach oben rutschte und erst dann zu sehen war, wenn man mit dem Finger durch den Nachrichtenverlauf scrollte. Die Übersicht über das Geschriebene ist so nicht optimal, was wir für einen deutlichen Minuspunkt der ansonsten gut aufgebauten Messenger-App halten.

Der Versand von Fotos und Videos war wegen fehlender Unterstützung durch OctroTalk leider nicht möglich. Die verfügbaren Textbausteine sind in englischer Sprache, aber dank einer Editier-Funktion kann man hier seine eigenen Bausteine anlegen. Die Emoticons dürften für die meisten Chats ausreichend sein.

Screenshot Octro Talk - Chat
Screenshot Octro Talk – Chat

Die Anruf-Funktion konnten wir nicht testen und können daher keine Auskunft über die Qualität geben. Der Punkt „Call Logs“ befindet sich im Optionsmenü der Hauptseite und listet alle Anrufe auf, die angenommen, durchgeführt oder verpasst worden sind.

Fazit im Test von OctroTalk
Wir können die Messenger-App OctroTalk nur bedingt empfehlen, weil vor allem die beschriebenen zwei Minuspunkte für manchen Anwender vermutlich sehr schwer wiegen. Wenn die Entwickler diese Probleme in einer der nächsten Versionen, wird OctroTalk attraktiver. Wer zahlreiche Freunde oder Bekannte im Ausland hat, die er oft anruft, profitiert von der SIP-Funktion der App.

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