Inhalte vom Smartphone auf den Fernseher übertragen

Smartphones sind kleine, aber mitunter ausgesprochen leistungsfähige Multimedia-Maschinen. Obwohl der Trend zu größeren Displays ungebrochen ist, kommen selbst auf Geräten der Phablet-Klasse manche Inhalte nicht gut zur Geltung, weil der Bildschirm dafür zu klein ist. Wie wäre es also damit, die Smartphone-Inhalte auf einem TV-Gerät darzustellen?

An sich ist das heute kein Problem mehr, aber die eine oder andere Hürde müssen Neulinge erst einmal nehmen. Mitunter stehen mehrere Möglichkeiten zur Wahl, da gilt es Entscheidungen zu treffen.

Meistens stellt sich die Frage, ob die Inhalte drahtlos oder per Kabel auf den Fernsehschirm gelangen sollen. In jedem Fall kommt es auf die vorhandene technische Ausstattung an, die Frage nach der „besten Lösung“ stellt sich daher in der Regel gar nicht. Schließlich will man möglichst die vorhandene Ausrüstung verwenden, anstatt erst Geld zu investieren.

Die Experten des Portals teltarif.de erklären in einer Presseinfo:

>>Smartphones und Tablets sind mittlerweile Kamera, Fernseher und Spielkonsole in einem. Wenn aber Freunde und Familie daheim am eigenen Entertainment-Programm teilhaben möchten, wäre es für alle komfortabel die Medieninhalte auf einem größeren Bildschirm zu verfolgen. „Vom kabelgebundenen Anschluss bis drahtlosen Alternativen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, den Bildschirminhalt vom Smartphone oder Tablet auf einen Fernseher oder Beamer zu übertragen. Vor- und Nachteile haben beide Lösungen. Drahtlos verbundene Geräte sind mobiler und vermeiden Kabelsalat, aber setzen häufig mehr technisches Wissen voraus“, sagt Hans-Georg Kluge vom Onlinemagazin teltarif.de.

Welche Möglichkeiten geeignet sind, um Bildschirminhalte auf den TV-Screen zu übertragen, kommt auf die eingebauten Funktionen und Schnittstellen der mobilen Geräte selbst an. Nutzer sollten daher zuvor einen Blick in die Bedienungsanleitung oder auf die Homepage des Herstellers werfen, um sicher zu gehen welche Optionen zur Verfügung stehen. Kabelgebundene Lösungen wie SlimPort, MHL oder HDMI sind meist leichter einzurichten und funktionieren zuverlässiger als kabellose Übertragungen. Während in Notebooks oftmals normale HDMI-Anschlüsse Verwendung finden, hat sich bei Tablets und Smartphones die kleinere Micro-HDMI-Variante durchgesetzt – obwohl auch diese mittlerweile dort Seltenheitswert hat. Das gängigere Pendant zum HDMI ist bei den meisten mobilen Geräten der MHL-Standard – Mobile High Definition Link. Hier wird ein Adapter, der ab etwa 7 Euro im Onlinehandel erhältlich ist, an den MicroUSB-Port des Handys und über den HDMI-Ausgang am TV angeschlossen. So funktioniert auch ein SlimPort.“Im Praxistest mit dem SlimPort wurde deutlich, dass die Übertragungsqualität gut ist und die Handhabung recht einfach, aber gegenüber kabellosen Lösungen auch deutlich unkomfortabler“, sagt Kluge.

Wer lieber drahtlos seine Geräte kommunizieren lässt, kann auf Techniken wie Miracast zurückgreifen, die auf vielen Android-Smartphones verfügbar sind. Im Online-Handel gibt es ab ungefähr 20 Euro spezielle Miracast-Empfänger, die dann jedoch einen HDMI-Eingang am Fernseher oder AV-Receiver in Anspruch nehmen. „In den Bewertungen von Kunden finden sich häufig Klagen über schlechte Bildqualität. Auch scheint es oft zu Inkompatibilitäten zwischen Geräten unterschiedlicher Hersteller zu kommen – das spiegelt die Erfahrungen der teltarif.de-Redaktion wider“, sagt Kluge.<<

Weitere Infos zum Streamen vom Handy auf den Fernseher findet Ihr unter der Webadresse www.teltarif.de/handy-bildschirm-fernseher.

Über Oliver Springer 350 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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