Altes Smartphone verkaufen – wo gibt es am meisten Geld?

In deutschen Haushalten lagern unzählige – vermutlich mehr als 100 Millionen! – Handys und Smartphones in Schubladen. Zu schade zum Wegwerfen, zu teuer zum Verschenken. Und dann verdrängt und vergessen. Früher war es durchaus eine Überlegung wert, das alte Handy aufzuheben, um es bei Verlust des Neugeräts nutzen zu können. Heute bekommt man im Notfall für deutlich unter 20 Euro ein einfaches Ersatzgerät.

Wer unbedingt immer ein Ersatzgerät im Haus haben möchte, um bloß nicht unerreichbar zu sein, kann sich so ein Billig-Handy neu kaufen und für den Notfall bereithalten. Das ist letztlich viel günstiger, als Smartphones, die erst ein oder zwei Jahre alt sind, in der Schublade alt werden zu lassen. Es ist besser, man verkauft sie rechtzeitig, denn gerade ein bis zwei Jahre alte Premium-Smartphones sind durchaus gefragt. Eine Alternative zum Verkauf ist die Weitergabe innerhalb der Familie. Mitunter findet sich ein neuer Einsatzzweck für das alte Smartphone, mehr dazu hier im Blog.

Steht der Entschluss zum Verkauf fest, stellt sich Frage, wo man am meisten für das Altgerät bekommt. Manchem privaten Verkäufer ist indes wichtiger, sein altes Mobiltelefon schnell und bequem verkaufen zu können.

Tipps zum Verkauf des alten Mobiltelefons haben die Experten von finanztip.de zusammengestellt. In einer Pressemitteilung heißt es dazu:

>>Auktions- und Verkaufsplattformen wie Ebay oder Amazon bringen beim Verkauf eines gebrauchten Handys meist den größten Erlös. Wer aber Zeit und Aufwand dafür scheut, kann sein Gerät bequem und schnell über einen Ankäufer zu Geld machen. Wer aktuell den besten Preis zahlt, zeigen Vergleichsrechner. Die Verbraucher-Webseite Finanztip hat zehn Portale getestet und empfiehlt handyverkauf.net.

„Ein ausgedientes Handy muss nicht in der Schublade versauern“, sagt Daniel Pöhler, Mobilfunkexperte bei Finanztip. „Gebrauchte Smartphones sind oft weit mehr als 100 Euro wert. Das Geld sollte man sich nicht entgehen lassen, denn der Verkauf kann ganz einfach sein.“ Finanztip nahm die verschiedenen Verkaufswege näher unter die Lupe.

Den besten Preis auf Verkaufsplattformen erzielen

Wer sein ausgedientes Handy verkaufen möchte, erzielt auf Ebay oder Amazon oft den besten Preis dafür. Auf der Auktionsplattform Ebay treiben Bietergefechte häufig die Preise nach oben. Wann ein günstiger Zeitpunkt ist, eine Auktion enden zu lassen, zeigt die Internetseite bidvoy.net. Bei Amazon hingegen legen die Verkäufer einen Preis fest, den sie nach unten korrigieren können, falls sich kein Abnehmer findet. Beide Webseiten verlangen allerdings eine Provision von rund zehn Prozent des Verkaufspreises und zum Teil auch eine Fixgebühr. Bei einem Handypreis von 200 Euro kostet beispielweise der Verkauf auf Amazon 23,45 Euro, auf Ebay 20 Euro.

Kostenlos hingegen sind Kleinanzeigen-Seiten wie Quoka oder Ebay Kleinanzeigen. Hier gibt es allerdings keinen Käuferschutz, weshalb die Ware meist persönlich übergeben wird. Das schränkt den Kreis potenzieller Käufer stark ein. Laut Finanztip gilt für alle Plattformen: Eine genaue und ehrliche Beschreibung sowie gute Fotos zahlen sich aus.

Ankäufer über Vergleichsrechner finden und rasch Geld erhalten

Anstatt die Geräte selbst im Internet zu inserieren, können Verbraucher ihr altes Gerät auch über einen Ankäufer zu Geld machen. Auf den Ankaufsseiten gibt man lediglich die Bezeichnung sowie den Zustand des Handys ein und erhält direkt ein Angebot. Falls der Besitzer zu dem angebotenen Preis verkaufen möchte, schickt er das Telefon ein und erhält wenige Tage später das Geld auf seinem Konto.

Um herauszufinden, welcher der zahlreichen Ankäufer für ein bestimmtes Handymodell aktuell am meisten bietet, gibt es Vergleichsplattformen. Die Experten von Finanztip haben zehn dieser Seiten getestet – anhand von drei beliebte Smartphones von Apple, Samsung und Nokia. Der klare Sieger ist handyverkauf.net. Die Seite überzeugte in der Stichprobe mit den besten Preisen, zahlreichen Ankäufern und Benutzerfreundlichkeit. Außerdem bietet das Portal eine umfangreiche Handydatenbank, die schon nach der Eingabe der ersten Buchstaben das genaue Modell vorschlägt. „Wer also keine Zeit oder Lust hat, sein Handy selbst zu verkaufen, kann über handyverkauf.net bequem und schnell zu seinem Geld kommen“, sagt Daniel Pöhler, Ressortleiter Mobilfunk bei Finanztip.<<

Weiterführende Infos sind unter http://www.finanztip.de/handy-verkaufen/ zu finden.

Über Oliver Springer 375 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich stimme zu.

*