Ultra-HD-Fernseher kaufen? Auf den Upscaler kommt es an!

In diesem Jahr werden voraussichtlich mehr Fernseher als im vorigen verkauft. Der entscheidende Grund dafür: die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Full-HD-Auflösung ist (nur bei besonders kleinen Geräten nicht) inzwischen Standard. Die Hersteller stellen 2014 allerdings ihre 4K-Fernseher heraus.

4K ist eine Ultra-HD-Auflösung, die besonders scharfe Bilder verspricht. Allerdings werden erst wenige Inhalte in 4K produziert – aber das wird schnell zunehmen, davon bin ich fest überzeugt. Fernsehsender werden da nicht die Führung übernehmen, aber sowohl bei Kinofilmen als auch bei Serienproduktionen von Video-on-Demand-Anbietern wie Netflix und Amazon Studios kommt bereits 4K zum Einsatz.

Von Computerspieleherstellern bis zu eigenen Videos und Fotos wird 4K einem bald recht oft begegnen, also sollte man vielleicht heute schon einen 4K-Fernseher kaufen. Es besteht indes die Gefahr, ein TV-Gerät zu kaufen, das nicht fit genug für die Zukunft ist. Derzeit besonders wichtig ist, wie gut der Upscaler arbeitet. So wie ein guter Upscaler aus einem SD-Film fast schon einen HD-Film zaubert, kann ein Upscaler bei 4K-TV-Geräten die Bildqualität von Full-HD-Inhalten deutlich verbessern. Und das allermeiste Material wird in nächster Zeit allenfalls in dieser Auflösung zur Verfügung stehen.

Die Experten der PC-WELT schreiben zu diesem Thema in einer Presseinfo zur aktuellen Ausgabe des Magazins:

>>Im Vorfeld der Fußball-WM in Brasilien sind hoch auflösende Ultra-HD-Fernseher (UHD) der neueste Trend auf dem TV-Markt. Der Kauf lohnt sich aktuell allerdings nur dann richtig, wenn das Gerät die so genannte Upscaling-Technik gut beherrscht. Das berichtet die Zeitschrift PC-WELT in ihrer neuen Ausgabe (6/2014, EVT 2. Mai). Da das native UHD-Material derzeit noch auf wenige Angebote im Internet beschränkt ist, rechnet ein UHD-TV das normale Fernsehprogramm, aber auch Full-HD-Inhalte, auf 3.840 mal 2.160 Bildpunkte hoch. Hat der Fernseher mit diesem Upscaling Probleme, entstehen Fernsehbilder mit starken Flecken sowie wenig Kontrast und Schärfe, warnt die PC-WELT. Käufer sollten sich daher im Laden zeigen lassen, wie es um die Bildqualität des UHD-TV bei SD- und HD-Fernsehsignalen bestellt ist.

Darüber hinaus sollte ein UHD-Fernseher eine HDMI-Schnittstelle (High Definition Multimedia Interface) der Version 2.0 an Bord haben. Mit der bisherigen Fassung HDMI 1.4 lassen sich beispielsweise Videos zwar mit 3.840 mal 2.160 Bildpunkten darstellen, im Vergleich zu HDMI 2.0 allerdings mit deutlich weniger Bildern pro Sekunde. Bei schnellen Bewegungen wie etwa beim Spielen am TV entstehen so erheblich störende Unschärfen. Auch für die TV-Übertragung in UHD – insbesondere bei Sportsendungen – ist die von HDMI 2.0 ermöglichte hohe Bandbreite Voraussetzung. Unterstützt das gewünschte UHD-Gerät dies nicht, sollte es sich zumindest per Hardware-Upgrade auf den aktuellen Stand bringen lassen.

Die neue Ausgabe der PC-WELT (6/2014) ist ab 2. Mai am Kiosk bzw. als digitale Ausgabe über die „PC-WELT Magazin-App“ (www.pcwelt.de/magazinapp) erhältlich.<<

Über Oliver Springer 350 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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