Leistungsstarke Grafikkarten für Spiele im Test der COMPUTER BILD SPIELE

Ich erinnere mich noch gut daran, als Videospiele lediglich in Schwarz-Weiß waren und die Grafik aus groben Klötzchen bestand. Man brauchte etwas Fantasie, um darin mehr zu erkennen. Seitdem ist einige Zeit vergangen und es sind heute die Computerspiele, die neue Maßstäbe bei Bildschirmauflösungen setzen. 

In dieser Hinsicht haben Computerspiele das Fernsehen bereits vor Jahren überholt. Full-HD reicht vielen Spielern längst nicht mehr, 4K-Auflösung klingt im Bereich Gaming nicht nach Zukunftsmusik. Gleichwohl kann so hohe Auflösungen nicht jeder PC verarbeiten, schon gar nicht schnell und flüssig darstellen.

Neben einem passenden Monitor muss eine leistungsstarke Grafikkarte vorhanden sein. Oder man rüstet den PC mit einer neuen Grafikkarte auf, die für höhere Auflösungen als die alte bestimmt ist. Wer höchste Ansprüche hat, muss nach wie vor recht tief in die Tasche greifen. Wer dagegen nur eine gute Grafikkarte möchte, bekommt für recht wenig Geld viel Leistung.

Die Experten der COMPUTER BILD SPIELE haben aktuelle Grafikkarten für Spieler untersucht. In einer Presseinfo steht über den Grafikkarten-Test für das aktuelle Heft:

>>Welche Grafikkarte bietet Top-Leistung fürs Geld und welche kommt mit Spielen am besten klar? Denn neue Spiele und 4K-Bildschirme erfordern immer bessere Karten. Die Fachzeitschrift COMPUTER BILD SPIELE hat zehn aktuelle Grafikkarten in zwei Kategorien ab 130 und ab 490 Euro getestet (Heft 4/2014, ab Mittwoch am Kiosk).

Sieger in der Kategorie ab 490 Euro ist die ASUS GTX780Ti-DC20C-3GD5 (Testergebnis: 1,88; Preis: 660 Euro) von Nvidia, denn sie ist die schnellste Grafikkarte im Test. Die Hitzeentwicklung ist mit 52 Grad Celsius unter Volllast in Ordnung und die Umwandlung eines Spielfilms erledigt sie sehr flott. Allerdings verbraucht die Karte mit 354,4 Watt viel Strom und ist mit 3,3 Sone deutlich hörbar. Richtig laut ist mit 4,6 Sone die zweitplatzierte PNY Geforce GTX 780 Ti overclocked (Testergebnis: 2,00; Preis: 690 Euro). Unter Belastung wird sie mit 80 Grad Celsius zudem sehr heiß. Dafür ist sie fast so schnell wie der Testsieger und bietet Anschlüsse für alle gängigen Buchsen.

Sieger in der Preisklasse ab 130 Euro ist die MSI GTX 770 TWIN Frozr Gaming 2GD5/OC (Testergebnis: 2,63; Preis: 295 Euro), ebenfalls von Nvidia. Die Karte ist schnell genug für aktuelle Spiele und dank eines guten Lüftungssystems mit 1,3 Sone vergleichsweise leise. Auch die 64,9 Grad Celsius Betriebstemperatur sind in Ordnung. Mit mehr als 80 Grad ist der Zweitplatzierte deutlich heißer: Der ZOTAC Geforce GTX 760 2GB AMP! (Testergebnis: 2,95; Preis: 230 Euro) liefert eine vernünftige Geschwindigkeit, bietet aber eine etwas blasse Farbwiedergabe per VGA-Anschluss.

Gegenwärtig konzentriert sich AMD darauf, die neue Mantle-Technologie zu optimieren. Diese soll durch gezielte Steuerung die vorhandenen Grafikkarten beschleunigen. Doch Mantle befindet sich noch in der Entwicklung und gibt’s bisher nur für „Battlefield 4“. Nvidia kontert ab Mitte des Jahres mit seiner neuen Grafikkarte „Maxwell“. Höchste Zeit, denn selbst die besten Karten schafften im Test von COMPUTER BILD SPIELE nur knapp die flüssige Darstellung von aktuellen Games in bester Auflösung.

Fazit: Der Preisunterschied macht sich bemerkbar. Wer mit maximalen Details spielen möchte, dem rät COMPUTER BILD SPIELE mindestens 500 Euro zu investieren. Gute Allrounder gibt es schon ab 230 Euro. Die günstigeren Modelle kommen bei anspruchsvollen Games schnell an ihre Grenzen. Doch eine gute Grafikkarte alleine genügt nicht: Für den nötigen Saft braucht der PC mindestens ein 450-Watt-Netzteil und eine schnelle CPU. Ein lahmer Hauptprozessor wird sonst zum Nadelöhr.

COMPUTER BILD SPIELE im Internet: www.cbspiele.de<<

Über Oliver Springer 353 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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