Smartphones als mobiles Büro

Wenn das Smartphone „klingelt“, kommt nicht immer ein Anruf rein. Ein Signalton kann ebenso bedeuten, dass eine geschäftliche E-Mail eingetroffen ist. Immerhin haben viele Menschen in Deutschland ihr „zweites Büro“ in der Jackentasche stets dabei.

Moderne Smartphones mit ihren großen Bildschirmen, sonstiger leistungsstarker Hardware und unzähligen Apps rund ums Office ermöglichen mobiles Arbeiten in einer Weise, wie sich das vor zehn Jahren erst wenige Menschen vorstellen konnten. Neben Apps fürs Arbeiten spielt Cloud Computing bei diesem Trend eine wesentliche Rolle. Sind alle benötigten Daten online abrufbar und können für komplexe Aufgaben nicht nur die Ressourcen im Smartphone selbst genutzt werden, erhöht dies deutlich die örtliche Unabhängig derjenigen, die unterwegs arbeiten möchten oder müssen.

Der BITKOM hat vor Kurzem untersucht, in welchem Umfang Berufstätige ihre Smartphones zu mobilen Büros machen. In einer Presseinformation erfahren wir:

>>Smartphones ersetzen für immer mehr Berufstätige unterwegs das Büro. Office-Apps sind auf beruflich genutzten Smartphones am weitesten verbreitet: Am häufigsten werden Programme zur Verwaltung von Kontakten verwendet. So gut wie jeder, der sein intelligentes Mobiltelefon auch im Beruf einsetzt, nutzt diese Funktion. Auch E-Mail (77 Prozent), Internet-Browser (65 Prozent) und Kalender (63 Prozent) werden von den meisten Berufstätigen auf ihren Smartphones eingesetzt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Auf Cloud-Speicherdienste, bei denen Dateien abgelegt und mit anderen geteilt werden können, greifen 17 Prozent mit ihrem Mobiltelefon zu. „Mit schnellen Internetverbindungen, großen Bildschirmen und leistungsfähigen Prozessoren bringen moderne Smartphones alles mit, um unterwegs viele Aufgaben erledigen zu können“, sagt Tobias Arns, BITKOM-Experte. „Viele Büroanwendungen werden auch über die Cloud bereitgestellt. Mit dem Smartphone kann man auf diese auch von unterwegs jederzeit zugreifen.“

Insgesamt bekommt jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland (20 Prozent) ein Smartphone von seinem Arbeitgeber gestellt, weitere 6 Prozent erhalten eines zu bestimmten Anlässen. Umgekehrt werden auch viele private Smartphones im Berufsleben eingesetzt. 40 Prozent der Arbeitnehmer greifen zumindest gelegentlich auf ihr eigenes Gerät für die Arbeit zurück. Damit ist der Anteil der Berufstätigen gestiegen, die ein Smartphone einsetzen. 2011 gaben nur 8 Prozent an, ein Smartphone vom Arbeitgeber gestellt zu bekommen. Jeder Dritte nutzte damals sein privates Mobiltelefon auch beruflich.

Zur Methodik: Für die Angaben zur Nutzung von Smartphones im Beruf befragte das Meinungsforschungsinstitut ARIS 1.229 Voll- und Teilzeit Berufstätige ab 16 Jahren. Alle Angaben sind repräsentativ.<<

Über Oliver Springer 387 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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