Das neue Kindle Fire HD 7 – unser erster Eindruck

Im Herbst 2013 hat Amazon eine neue Version des 7-Zoll-Tablets Kindle Fire HD herausgebracht. Das Einsteigermodell der Tablet-Reihe ist in vier Versionen erhältlich, die sich in der Speichergröße (8 GB bzw. 16 GB) sowie darin unterscheiden, ob im Sperrbildschirm des Geräts Werbung angezeigt wird oder nicht.

Die günstigste Ausführung des neuen Kindle Fire HD hat nur 8 GB Speicher und zeigt im Sperrbildschirm personalisierte Werbung, kostet dafür regulär auch nur 129 Euro. Gemessen an der technischen Ausstattung ist das ein sehr interessanter Preis. Da wir unser neues Kindle Fire HD im Rahmen der „Cyber Monday Week“ kauften, haben wir satte 30 Euro gespart und bloß 99 Euro für das neue Tablet bezahlt.

Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion
Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion

Unser neues Kindle Fire HD bestellten wir an einem Samstag und bereits am Montag wurde es mit DHL geliefert. Das Auspacken – neudeutsch Unboxing genannt – war schnell erledigt. Im Inneren des Amazon-typischen Versandkartons befand sich das Gerät in schwarzer Umverpackung. Diese beinhaltete auf der Vorderseite einen Fotoaufdruck mit dem Display, während die Rückseite in verschiedenen Sprachen die technischen Spezifikationen zeigte. Die linke und rechte Seite der Umverpackung zeigten die Bezeichnung des Tablet-Rechners.

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Das neue Kindle Fire HD war leicht aus der Verpackung zu bekommen. Neben dem Tablet selbst waren nur ein Schnell-Ladegerät und eine Anleitung in der Verpackung. Das Display des Kindle Fire HD 7 war durch eine Folie geschützt, die wir zwecks besserer Bedienung gleich entfernten. Viel Müll kam am Ende des Unboxings nicht zusammen, aber muss Amazon bei jedem bestellten Artikel gleich drei Gutscheine beilegen?

Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion
Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion

Fühlt sich gut an

Wir freuten uns darauf, unser neues Kindle Fire HD in Händen zu halten. Es fühlte sich ausgesprochen hochwertig an . Weder ein Knarren noch ein Knarzen waren zu vernehmen. Der Akku schien leer zu sein, wir konnten das Tablet jedenfalls erst nach dem Aufladen einschalten.

Einen ausführlichen Testbericht findet Ihr hier im Blog demnächst. Heute wollen wir mit Euch allerdings bereits unsere ersten Eindrücke von der Einrichtung und der Bedienung des neuen Kindle Fire HD schildern.

Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion
Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion

Los geht’s!

Die Einrichtung unseres neuen Amazon Kindle Fire HD erfolgte recht schnell. Gefragt sind hier die Logindaten des Amazon-Kundenkontos sowie die Zugangsdaten für das heimische WLAN. Beim ersten Start erhielten wir eine Einführung in die Bedienung des Tablets. Das gefiel uns gut, denn obwohl wir mit Android-basierten Endgeräten schon einige Erfahrungen haben, gibt es hier ein paar Dinge zu lernen. Käufer sollten wissen, dass Amazon seine Kindle Fire Tablets mit einer modifizierten Version von Android OS ausstattet, wodurch es unter anderem nicht möglich ist, den Google Play Store zu nutzen. Der App-Shop von Amazon ist inzwischen aber schon recht gut gefüllt.

Der Header der Bedienoberfläche zeigt Uhrzeit und Akkustatus. In der zweiten Zeile sind die Menüpunkte Einkaufen, Spiele, Apps, Bücher, Musik, Videos, Hörbücher, Web, Fotos, Dokumente und Angebote zu finden. Ihr merkt: Amazon hat das Tablet stark auf den digitalen Medienkonsum sowie das Einkaufen ausgerichtet. Im Contentbereich direkt darunter sind alle verfügbaren Apps aufgelistet, die durch ein einfaches Tippen gestartet und genutzt werden können. Das Tablet reagiert aufgrund des eingebauten Dualcore-Prozessors flink auf Eingabe-Befehle.

Bei Apps mit anspruchsvoller Grafik, in erster Linie also bei Spielen, wird das neue Kindle Fire HD nach kurzer Zeit sehr warm. Das kennt man so durchaus auch von Tablets anderer Hersteller. Auf eine Kamera hat Amazon beim billigsten seiner Tablets komplett verzichtet.

Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion
Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion

Kein Google Play, aber der App-Shop von Amazon hat viel zu bieten

Apps lassen sich über den integrierten App-Store schnell finden und herunterladen. Jedoch bietet der Amazon App-Shop nicht den gleichen Umfang wie der Google Play Store, aber die bekanntesten Programme wie zum Beispiel Evernote, Facebook oder das Spiel „Wer wird Millionär?“ sind verfügbar. Der Anteil kostenloser zu kostenpflichtigen Apps ist relativ ausgewogen und die Preise fair gewählt. Beim Aufruf des App-Shops erhält man Empfehlungen basierend auf den bislang gekauften Artikeln und ausgewählte kostenpflichtige Apps werden zeitlich begrenzt gratis angeboten. Letzteres gefällt uns sehr gut. Es handelt sich nämlich meist um Topp-Apps, die bereits gute Bewertungen erhalten haben.

Der Punkt Bibliothek listet alle bereits installierten Apps auf, aufgeteilt zwischen Cloud und Gerät. Musiktitel, Bücher, Filme und Videos lassen sich einfach erwerben. Für die Bereiche Filme und Videos ist eine vorherige Anmeldung bei LOVEFiLM, der Onlinevideothek von Amazon, erforderlich. Praktisch: Diese kann direkt über das Tablet erfolgen. Hörbücher bietet Amazon über audible.de an.

Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion
Kindle Fire HD 7 | Bild: Redaktion

Im Bereich Bücher wird eine ansprechend große Auswahl geboten. Wie gut sie wirklich ist, werden wir in den nächsten Wochen und Monaten erleben. Gut: Es gibt auch eine Menge kostenloser E-Books. Neben dem Einkauf bzw. Download digitaler Artikel können physische Produkte via Tablet bequem im Amazon-Shop erworben werden. Die Suchfunktion ist in allen Bereichen durch Antippen des Lupen-Symbols erreichbar. Wir waren neugierig, ob das neue Kindle Fire HD mit hochauflösenden Videos gut zurechtkommt. Ja, alle HD-Videos, die wir uns testweise bei YouTube angeschaut haben, liefen ruckelfrei.

Uns hat überrascht, dass der Ein-/Ausschaltknopf auf der Rückseite des Tablets sitzt. Der Laustärkeregler sitzt ebenfalls an einer ungewöhnlichen Position. Von der Handhabung her waren wir insgesamt aber gleich angetan.

Kleines Fazit

Der Tablet-Computer Kindle Fire HD 7 gefällt uns bis jetzt sehr gut. Das hat natürlich nicht zuletzt mit dem niedrigen Preis zu tun. Ist man bereit, das Doppelte oder Dreifache auszugeben, bekommt man durchaus spürbar besser ausgestattete Tablets. Die enge Anbindung an Amazon hat Vor- und Nachteile. Darauf werden wir ein anderes Mal näher eingehen. Wir sind gespannt, ob uns das Fehlen einer Kamera stört.

Die Akkulaufzeit liegt je nach Nutzung bei 8 bis 10 Stunden und der leere Akku ist meist innerhalb von zwei bis drei Stunden aufgeladen. Der nicht erweiterbare Speicher ist ein klarer Nachteil, aber vieles lässt sich heute ja über die Cloud abwickeln.

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