Smartphone-Display defekt – was nun?

Vor einem zerkratzten Display müssen Besitzer moderner Smartphones kaum noch Angst haben. Die Bildschirme von Mobiltelefonen sind heute erstaunlich widerstandsfähig. Andererseits gibt es verschiedene Umstände, die leicht zu einem zerstörten Display führen können. Es kommt gar nicht selten vor, dass das Display zerbricht.

Was auf den ersten Blick nach einem Totalschaden aussieht, lässt sich in der Praxis überraschend schnell reparieren. Die wenigsten Mobilfunkkunden sollten das selbst erledigen, doch es gibt spezialisierte Dienstleister für solche Reparaturen, die reichlich Erfahrung mit defekten Bildschirmen von Mobiltelefonen haben. Nicht zuletzt können sie schnell die erforderlichen Ersatzteile für die Reparatur besorgen. Ob sich das lohnt, hängt vom Einzelfall ab, denn manche Komponenten sind recht teuer – bei anderen dagegen sind die Kosten kaum der Rede wert.

Ausführliche Informationen zum Thema gibt es im neuen PC-WELT-Sonderheft „LinuxWelt“. In der Presseinfo steht:

>>Ein zerbrochenes Display gehört zu den schlimmsten Schäden, die ein Smartphone nehmen kann. Unter Umständen kann dessen Austausch aber günstiger sein als der Kauf eines komplett neuen Geräts. Wer sich die Reparatur selbst zutraut, sollte jedoch unbedingt auf ein Ersatz-Display zurückgreifen, das bereits fertig montiert inklusive Rahmen geliefert wird. Darauf weist das PC-WELT-Sonderheft „LinuxWelt“ in seiner neuen Ausgabe (1/2014) hin. Wer versucht, nur das gesprungene Glas zu ersetzen, läuft hingegen Gefahr, bei der Reparatur das empfindliche, darunter liegende LC-Display und das Tastenfeld zu beschädigen. Bei den meisten Smartphone-Modellen sind diese Komponenten fest miteinander verklebt oder über sehr sensible Flexikabel verbunden, die schnell beschädigt werden können. Zudem können bereits kleinste Verkantungen oder der Einbau des neuen Schutzglases unter Spannung dazu führen, dass das Display anschließend Verfärbungen aufweist.

Die Reparatur defekter Smartphones sollte vorab genau durchgerechnet werden. Speziell bei älteren Modellen kommt vor allem der Display-Tausch, der laut „LinuxWelt“ je nach Modell mit durchschnittlich 80 bis 200 Euro zu Buche schlägt, oder der Ersatz einer defekten Hauptplatine wirtschaftlich kaum in Frage. Anders hingegen bei kleineren Komponenten wie Lautsprecher, Kamera, SIM-Kartenleser oder USB-Buchse: Ersatzteile sind hier meist schon für unter zehn Euro zu haben. Mit etwas handwerklichem Geschick und geeignetem Werkzeug lassen sich diese Teile, die zuhauf im Internet bestellt werden können, relativ leicht selbst austauschen. Bastler sollten dabei aber unbedingt auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Anbieter achten, vor allem bei LC-Displays gibt es zum Teil große Qualitätsunterschiede. Auch Kundenbewertungen können wichtige Hinweise auf die Zuverlässigkeit des Anbieters und die Qualität der Ware geben.

Mit der neuen „PC-WELT Magazin-App“ (www.pcwelt.de/magazinapp) ist die neue „LinuxWelt“ ab sofort auch digital für iPad/iPhone, Android, Windows 8.1 und Windows Phone 8 erhältlich.<<

Über Oliver Springer 349 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*