Messenger Kontalk im Test

Der kostenlose OpenSource Messenger Kontalk ist eine interessante Alternative zum derzeitigen Marktführer WhatsApp. Das möchten wir diesem Testbericht vorausschicken. Wir haben ihn  auf dem Tablet Pocketbook SurfPad 2 ausprobiert.

Der Messenger kam zum Testzeitpunkt im Google Play Store zwar nur auf rund 5.000 Downloads, aber die App hat das Potenzial, richtig erfolgreich zu werden. Auf eine SD-Speicherkarte kann die App nicht installiert werden, was ein Nachteil für Besitzer von Tablets oder Smartphones mit kleinem Speicher ist. Allerdings benötigt Kontalk auch nur 4,6 MB Platz. 

 

Screenshot: Kontalk - Bild versand
Screenshot: Kontalk – Bild versand

Benutzeroberfläche und Bedienung

Kontalk bietet eine deutsche Benutzeroberfläche, was die Bedienung grundsätzlich erleichtert. Sie ist angenehm schlicht und sieht doch professionell aus. Die obere blaue zeigt das Logo von Kontalk in Form eines Blattes, daneben eine Lupe, einen Bleistift und ein Optionenfeld. Ein Klick auf das Lupensymbol öffnet ein Suchfeld, um nach bestimmten Nachrichten zu suchen. Der Bleistift eröffnet die Möglichkeit, andere Nutzer zu Kontalk einzuladen, indem ein Fingertipp auf das Optionenfeld erfolgt. Die Einladungsfunktion kann über verschiedene Dienste stattfinden und ist leicht verständlich.

Wenn auf das Optionenfeld geklickt wird, erscheint die Auswahl „Online gehen“, „Status“, „Gespräche löschen“ und „Einstellungen“. Unter den Darstellungseinstellungen kann der Hintergrund, die Schriftgröße und das Gesprächsballon-Theme selbst festgelegt werden. Beim Gesprächsballon-Theme stehen die Einstellungen „Klassisch“, „Classic (old)“ und „iPhone“ zur Auswahl. Am buntesten ist das iPhone-Theme, während die ersten beiden Themes schlicht gehalten sind.

Screenshot: Kontalk - Smileys
Screenshot: Kontalk – Smileys

Chatten mit Kontalk

Nach dem Klick auf einen Namen eines Kontaktes öffnet sich das dreigeteilte Chatfenster von Kontalk. Der Header zeigt den Kontaktnamen, eine Büroklammer, einen Smiley und eine Optionenauswahl. In der Mitte zwischen Header und Footer wird der Gesprächsverlauf in Form von Sprechblasen in zwei unterschiedlichen Farben angezeigt. Die Textnachrichten werden in das Eingabefeld eingetragen und anschließend gesendet.

Der Versand von Bildern und Kontaktdaten ist durch einen Klick auf das Büroklammer-Symbol möglich. Der Bildversand klappte wunderbar, wir konnten keine Probleme feststellen. Bei größeren Bilddateien muss eine entsprechende Upload-Zeit berücksichtigt werden. (Und denkt an Euer Traffic-Limit, wenn Ihr das mobile Internet nutzt!) Das Gespräch kann durch Smileys aufgelockert werden, die gebotene Auswahl an Smiley-Gesichtern sowie Grafiken ist ausreichend. Die Qualität der Smileys und Grafiken stufen wir als gut ein. Die Nachrichtenübertragung erfolgt verschlüsselt, was nicht von jeder Messenger-App angeboten wird.

Fazit im Test der App Kontalk Messenger

Im Test hat uns die Messenger-App Kontalk überzeugt. Das kleine Programm punktet mit einfacher, übersichtlicher Darstellung, ohne dass man als User deshalb auf wichtige Funktionen verzichten müsste. Die Schwerpunkte hat das Kontalk devteam gut gesetzt. Die Einstellungen erlauben eine Anpassung der App an die eigenen persönlichen Vorstellungen und Anforderungen. Lasst Euch vom altbackenen Logo der App nicht davon abhalten, einen genaueren Blick auf den Kontalk Messenger zu werfen!

Screenshot: Kontalk – Smileys

4 Kommentare

  1. Der Artikel ist zwar UUUralt 😉
    Aber Kontalk existiert immer noch.
    Inzwischen mit richtig guter Verschlüsselung und anderen Verbesserungen.
    Z.B. ein schlönes Logo 😉

    Gruppenchat ist auf der Zielgeraden.

    Also ich finde die App nach wie vor klasse.
    Auch wenn noch viel Luft nach oben ist, so ist sie in aktiver Entwicklung.

  2. @Henry
    Da hilft nur eins. Werbung machen. Bei WhatsApp überschlagen sich die Medien mit Lobhudelei wenn es ein kotzendes Smily gibt.
    Bei kleinen Alternativen müssen die Nutzer selbst für Werbung sorgen 😉

    Vielleicht kennst du ja jemanden der jemanden kennt der bereit wäre einen iOS Client auf den Weg zu bringen.

    Also nicht jammern, tun 😛

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