Nicht einschlafen können – Tipps gegen Schlafstörungen

Wer nicht einschlafen kann, ist nicht allein. Mit Sicherheit liegen zur selben Zeit viele andere Menschen ebenfalls im Bett und fragen sich, warum sie nicht einschlafen können bzw. wie sie endlich so müde werden, damit ihnen die Augen zufallen. Das ist doch schon beruhigend, oder?

Oft liegt es am eigenen Lebensstil, dass Schlafstörungen auftreten. Zum Teil hat man es nicht in der Hand, etwa wenn die Arbeitszeiten unregelmäßig sind. Viele Menschen machen es sich aber auch selbst viel zu schwer mit dem Einschlafen. Wer unter Schlafstörungen leidet, sollte rechtzeitig am Abend die passenden Voraussetzungen für ein leichtes Einschlafen schaffen. Wie man den Abend gestaltet, womit man sich beschäftigt, worüber man nachdenkt, was man isst und trinkt, beeinflusst das Einschlafen und die Schlafqualität. Ist man bereit, hier ernsthaft etwas zu ändern, ist man bereits einen wichtigen Schritt weiter.

Der TÜV Rheinland hat einige einfache Tipps gegen Schlafstörungen zusammengestellt. In einer Presseinfo steht:

>>Wechselnde Nacht- und Schichtarbeit, eine ungemütliche Atmosphäre im Schlafzimmer, Stress und innere Unruhe – es gibt jede Menge Gründe, die den Schlaf negativ beeinflussen können. „Rund ein Drittel aller Deutschen klagt über gelegentliche oder häufige Einschlaf- oder Durchschlafstörungen. Mögliche Folgen sind Abgeschlagenheit, geminderte Leistungsfähigkeit und ein geschwächtes Immunsystem“, so Dr. Wiete Schramm, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland. Um die Gesundheit und Lebensqualität zu fördern, spielt ein erholsamer Schlaf eine entscheidende Rolle. Wer ein paar einfache Tipps beherzigt, unterstützt das Sandmännchen dabei, einen guten Job zu machen.

So schaffen regelmäßige Schlafenszeiten einen Rhythmus, auf den sich der Körper einstellen kann. Rituale wie Schlafanzug anziehen, einen Tee trinken, Zähne putzen, lesen und Licht ausmachen geben dem Körper Signale, dass er nun langsam zur Ruhe kommen und sich auf die Nachtruhe einstimmen kann. Baldrian-, Melissen- oder Lindenblütentees sind empfehlenswert, da sie eine beruhigende und entspannende Wirkung besitzen. Vor dem Zubettgehen sollte auf starken Alkoholgenuss und Tabakkonsum verzichtet werden. Auch aufwühlende Gespräche, ebenso wie spannende Filme oder Bücher, können das Einschlafen erschweren. Ausreichend körperliche Bewegung am Tag hilft hingegen, die innere Unruhe nicht mit ins Bett zu nehmen.

Wie viel Schlaf jeder Mensch braucht, um am nächsten Tag fit zu sein, ist ganz unterschiedlich. Hauptsache, die Qualität stimmt. Und daran lässt sich arbeiten: Ein bequemes Bett, angenehme Bettwäsche, Dunkelheit und eine Temperatur um 18 Grad Celsius unterstützen das Wohlgefühl. „Arbeitsunterlagen wie Computer, Aktenordner, aber auch Haushaltsarbeit sind aus dem Schlafbereich zu verbannen, um richtig abschalten zu können“, empfiehlt TÜV Rheinland-Expertin Dr. Wiete Schramm.<<

Über Oliver Springer 351 Artikel

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik …

Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*