5 Tipps zum Halten von Präsentationen

Eine Präsentation zu halten, ist heute sehr viel einfacher als früher, denn es stehen einem so viele nützliche Hilfsmittel zur Verfügung. Keinem davon sollte die Hauptrolle zukommen, die wichtigste Aufgabe hat nach wie vor der Präsentierende. Mit den richtigen Tipps und Tools wird es aber sehr viel einfacher.

Das gilt nicht nur für den Moment der Präsentation selbst. Schon beim ersten Sammeln von Ideen und dem Recherchieren hilft moderne Technik mehr als nur ein wenig. Sicher, so mancher Präsentator schießt sich ein Eigentor durch nicht einwandfrei funktionierende Technik bzw. eigene Defizite im Umgang mit der Technik. Beherrscht man seine Werkzeuge jedoch, kann man durch souveränen Umgang damit zusätzlich beim Publikum punkten. Mit guter Vorbereitung und einem entsprechend reibungslosen Ablauf lassen sich in gewissem Umfang durchaus sonstige Schwächen ausgleichen.

Nützliche Tipps für eine Präsentation hat TechSmith in einer Pressemitteilung zusammengestellt:

>>Präsentationen sollen von einem Konzept überzeugen, eine übersichtliche Erklärung liefern oder auch als Entscheidungshilfe dienen. Ob dies gelingt, entscheidet weniger die Masse an kreativen Ideen, als vielmehr deren ansprechende Darstellung und ein gelungener Aufbau. TechSmith, ein Experte für Video- und Foto-Software, gibt fünf Tipps, wie Sie Ihren Chef, Kunden oder Kollegen mit einer perfekten Präsentation überraschen können.

1.    Gliederung
Ohne den bekannten roten Faden, der sich in jeder Präsentation wiederfinden muss, verlieren die Angesprochenen schnell die Aufmerksamkeit. Am Ende jeder Haupteinheit hilft ein zusammenfassender und überleitender Satz, das Wichtigste noch einmal zu sammeln. Eine Inhaltsübersicht zu Beginn jeder Präsentation bietet einen guten Überblick. Die Inhalte sollten sich auf wesentliche Gliederungspunkte konzentrieren, wobei die Inhaltsangabe nicht länger als eine Folie sein sollte.

2.    Inhalt
Präsentationen sind oftmals mit Informationen überfrachtet und machen den Zuhörer zum Leser. Daher sollte auf eine lesefreundliche Schriftgröße ab 30 pt geachtet werden, die bei einem Vortrag auch in der letzten Reihe noch gut sichtbar ist. Folien dürfen zudem nicht als Teleprompter missbraucht werden, die bei einem Vortrag vorgelesen werden. Ganze Sätze sollten ebenso vermieden werden wie eine Aufzählung von mehr als fünf Bulletpoints. Als Faustregel gilt: Eine Botschaft pro Folie genügt. Für weitere Informationen, die man als Gedankenstütze benötigt, aber nicht in die Präsentation mit aufnehmen möchte, gibt es dafür einen eigenen Notizbereich.

3.    Visualisierung
„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.“ Grafiken und Bilder können komplexe Zusammenhänge verdeutlichen, ohne dass dafür viele Folien oder Text notwendig sind und dennoch nicht in Vergessenheit geraten. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Snagit lassen sich Bilder unkompliziert bearbeiten, kombinieren und anpassen. Textfelder, Pfeile oder andere Hotspots können zusätzlich ergänzt werden, um bestimmte Stellen in der Bildaufnahme zu markieren und besonders hervorzuheben. Effekte wie Schatten, Rahmen und Farbfilter können zusätzlich für Aufmerksamkeit beim Betrachter sorgen, man sollte diese aber dezent einsetzen.

Um einen besonderen Prozessverlauf zu zeigen oder Standpunkt zu erläutern, kann es hilfreich sein, zusätzlich ein kurzes Video einzubetten. Mit einem Tool wie Camtasia können Videos von Bildschirmaktivitäten aufgenommen werden. Die Aufnahme sollte allerdings kurz gehalten werden, um das Tempo der Präsentation in Gang zu halten.

4.    Einheitlichkeit
In erster Linie gilt es, auf ein einheitliches und qualitativ hochwertiges Erscheinungsbild zu achten. Der Stil der Präsentation sollte konsistent gehalten werden, Bilder sollten auf keinen Fall verpixelt dargestellt sein. Auch die verwendeten Farben sollten aufeinander abgestimmt sein. Mit einer Software wie Snagit lassen sich Bilder dank Stapelverarbeitung schnell vereinheitlichen und hinsichtlich Größe, Farbe, Auflösung oder bestimmter Effekte anpassen.

5.    Vorlagen und Multimedia-Effekte
Programme wie PowerPoint bieten zahlreiche Optionen für unterschiedliche Foliendesigns. Profis erkennen allerdings sofort, wenn es sich um ein Standard-Layout handelt, wodurch leicht der Eindruck entsteht, die Präsentation wurde mit möglichst wenig Aufwand erstellt. Sofern das Unternehmen nicht über ein Corporate Design verfügt, sollte man selbst ein eigenes Layout entwerfen, das etwa das Firmenlogo enthält. Grundsätzlich gilt, dass nicht mehr als drei dezente Farben verwendet und eine einheitliche Schriftart ausgewählt werden sollte. Ein klares und schlicht gehaltenes Design wie es Apple oder Microsoft aufweisen, besticht dabei mehr als zu „verspielte“ Folien: Weniger ist hier mehr. Wählen Sie eine identische Übergangsart der Folien und vermeiden Sie unnötige Effekte, Sounds oder Animationen, die von der eigentlichen Präsentation ablenken. <<

Über Oliver Springer 351 Artikel

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik …

Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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