Kurzmitteilungs-App Hike im Test

Die Kurzmitteilungs-App Hike ist eine der Alternativen zur klassischen SMS. Wir haben sie uns über den Google Play Store das Outdoor-Smartphone Sony Ericsson Xperia Active – unser im Test verwendetes Endgerät – installiert.

Hike wird als sichere WhatsApp-Alternative in letzter Zeit ziemlich stark gelobt. Das ist ein wenig unverständlich, wenn man bedenkt, dass es sehr viele SMS-Alternativen gibt, deren Entwicklung zum Teil schon sehr viel weiter als die von Hike ist. So oder so, Hike halten wir für einen interessanten Dienst, dessen Entwicklung man im Auge behalten sollte. Unser Test bildet nur den aktuellen Stand bei Hike ab.

Screenshot: Kurzmitteilungs-App Hike ist eine der Alternativen zur klassischen SMS
Screenshot: Kurzmitteilungs-App Hike ist eine der Alternativen zur klassischen SMS

Anmeldung

Nach der schnellen Installation erfolgte die Anmeldung mit der am Testgerät genutzten Rufnummer. Im Anschluss erhielten wir eine PIN, mit welcher wir unseren Hike-Account bestätigten. Ein Login im klassischen Sinne mit Benutzername und Passwort ist nicht erforderlich, da die App ausschließlich mit der Handynummer und der PIN-Nummer arbeitet.

Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche von Hike ist in englischer Sprache gehalten und klar strukturiert. Das Hauptmenü wurde nach den Punkten Group Chat, Tell a Friend, Profile und Help aufgegliedert.

Profil

Das eigene Profil haben wir mit einem Bild versehen. Eine E-Mail-Adresse kann auf Wunsch angegeben werden. Auf der Profilseite besteht über den Punkt „Notifications“ die Möglichkeit festzulegen, ob man mit einem Soundgeräusch oder per Vibrationsalarm über neue Nachrichten informiert werden möchte. Der Punkt „Privacy“ erlaubt die dauerhafte Löschung oder Deaktivierung des Accounts.

Screenshot: Hike Profilseite
Screenshot: Hike Profilseite

Kommunikation

Die Kommunikation mit anderen Hike-Usern erfolgt, indem der Name des jeweiligen Users eingegeben wird. Die einzelnen Nachrichten werden in grafisch schön gestalteten Sprechblasen und mit persönlichen Fotos der User angezeigt. Auf Wunsch kann über die Option „Group Chat“ im Hauptmenü ein Gruppenchat eröffnet werden.

Keine SSL-Verschlüsselung

Der größte Schwachpunkt bei Hike ist für uns die fehlende SSL-Verschlüsselung, vo allem, weil sich Hike ja als sicherer Alternative zu WhatsApp positioniert. Außerdem gibt es noch keine echte Community. Ein Chat ist nur dann möglich, wenn der Name eines Hike-Users bekannt ist. Es sollte möglich sein, auch mit fremden Usern zu sprechen, um über diesen Weg neue Leute kennenzulernen – was fehlt Euch bei Hike?

Screenshot: Hike Menü
Screenshot: Hike Menü

Fazit

Bei Hike handelt es sich um ein solides Programm, welches dem Marktführer WhatsApp gefährlich werden könnte, wenn der Hype anhält. Ob es dafür einen Grund gibt, sei einmal dahingestellt. Die Entwickler von Hike arbeiten immerhin schon an einer SSL-Verschlüsselung. Und hoffentlich wird es in einer der nächsten Versionen möglich sein, mit fremden Usern zu chatten. Wir werden Hike eine Chance geben und als SMS-Alternative einsetzen und beobachten, wie sich der Service entwickelt.

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