Lange Wege kosten Arbeitnehmer viel Zeit – lieber den Job wechseln?

Habt Ihr eigentlich schon mal ausgerechnet, wie viel Zeit Ihr für den Weg zur Arbeit und zurück aufwendet? Für den einzelnen Tag ist es vermutlich nicht sehr viel Zeit, doch es kommt ja ein Tag zum anderen. Rechnet mal aus, was Ihr pro Woche, pro Monat und pro Jahr an Zeit für die Arbeitswege benötigt!

Da kommt einiges zusammen – Zeit, in der man so viele andere Dinge tun könnte! Ob das gleich ein Grund ist, sich einen neuen Job zu suchen, sei einmal dahingestellt. Auf jeden Fall sollte beim nächsten Jobwechsel nicht unberücksichtigt bleiben, wie viel Zeit Ihr für den Weg zur Arbeit und später den Weg nach Hause benötigt. Da Ihr über diese Zeit nicht mehr frei verfügen könnt, gehört sie im Grunde zur Arbeitszeit. Je mehr Zeit Ihr aufwenden müsst, um überhaupt zu Eurem Arbeitsplatz zu kommen, desto schlechter ist so gesehen Euer Stundenlohn.

Interessante Zahlen zum Zeitaufwand, der für Arbeitswege nötigt ist, liefert StepStone in einer Pressemitteilung:

>>Der Job um die Ecke: Das ist für viele Arbeitnehmer Vergangenheit. Heutzutage wird Mobilität großgeschrieben. Laut aktueller StepStone Umfrage, an der 9.800 Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und Schweden teilgenommen haben, ist die Pendelzeit selbstverständlicher Bestandteil des Berufsalltags. Für den Weg zur Arbeit benötigen 16 Prozent der Deutschen „zwischen einer und zwei Stunden“ pro Weg, fünf Prozent aller Berufstätigen nehmen sogar „mehr als zwei Stunden“ pro Strecke fürs Pendeln in Kauf.

Für jeden fünften Deutschen heißt das: Mindestens zehn Stunden Pendelzeit in der Woche, das sind ca. 450 Stunden im Jahr. 19 Tage pro Jahr verbringen diese Pendler also in öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto. Hochgerechnet auf 40 Berufsjahre summiert sich diese Zeit auf 760 Tage, das sind mehr als zwei Jahre. Wenn Arbeitnehmer zu viel Zeit ins Pendeln investieren, wird der Arbeitsweg zu einem echten Stressfaktor. „Arbeitnehmer sollten deshalb überlegen, ob nicht ein Jobwechsel infrage kommt. Mit der regionalen Suche bei www.stepstone.de kann jeder problemlos herausfinden, ob geeignete Stellen in seiner Nähe angeboten werden. Ist das aktuell nicht der Fall, kann man einen Suchauftrag hinterlassen und erhält alle künftigen passenden Angebote bequem per E-Mail“, sagt StepStone Marketingleiter Dr. Sacha Knorr.<<

Über Oliver Springer 350 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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